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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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geschildert. Ich habe nichts oder doch nur sehr wenig Neuesdiesen Mittheilungen anzufügen, die alles Wissenswerthe inder Manier Laubes kurz und scharf, klipp und klar erzählen,ohne sich sonderlich viel mit Raisonnements oder sentimen-talen Freundschaftsbethenerungen abzugeben.

Während jener Zeit war es auch, daß Laube demDichter einen jungen deutschen Musiker zuführte, der niitanderthalb Opern, einer sehr kleinen Börse und einem sehrgroßen Hund nach Paris gekommen war, in der Hoffnung,dort Geld und einen großen Namen zu erwerben. Laubeund Heine nahmen sich des idealistischen Musikers mit denhochfliegendeu Plänen warm an; sie empfahlen ihn auMeperbeer, der ihn wirksam unterstützte. Sonderlich dank-bar hat sich dieser Musiker — er hieß Richard Wagner —weder Heine noch Laube und am wenigsten Meperbcer gegen-über erwiesen.

Desto dankbarer war aber Laube für jeden Freund-schaftsbeweis Heines, der wiederum auf seineu deutscheuGenossen große Stücke hielt. Kaum war Laube wenigeWochen in Paris, als er ihm das brüderliche „Du" antrugund ihn in alle seine Verhältnisse, in persönliche und lite-rarische Pläne einweihte. Heilte hatte damals gerade seiltBlich über Börne geschrieben und gab es Laube zu lesen.Vergebens suchte dieser ihn von der, Veröffentlichung derArbeit zurückzuhalten. Als Heine alle seine Einwendungennicht gelten lassen wollte, gab er ihm wenigstens einen prak-tischen Rath. Laube war damals bereits in seine zweiteLebensperiode, die praktische, eingetreten. Er sagte zu ihm:„Setze wenigstens mitten in diese Znvektiven hineilt eiltenBerg, welcher Deine Höherelt und weiteren Anschauungender Welt erhebend darstellt und die Polemik vor und hinterdemselben als eine leichte Zuthat erscheinen läßt, die sichdurch Dein persönliches Bedürfniß, historisch vollständig zu

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