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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
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tung, die bekanntlich auf ganz anderem, als dem von Heineihm angewiesenen Gebiete liegt, ins rechte Licht zu stellen.Aber wohl muß gesagt werden, daß er die Hoffnungen, dieHeine ans ihn setzte, damals nicht ganz erfüllte. Laube warder erste oder jedenfalls einer der ersten, die das sinkendeSchiff des jungen Deutschland im Moment des Sturmesverließen. Schon am 13. Dezember 1835, also dretz Tagenach dem berüchtigten Beschluß des Bundestages,, crchieß ereine feierliche Erklärung, daß er keineswegs die Tendenzendes jungen Deutschland habe fördern wollen, daß er jedeSolidarität mit diesen auflösenden Elementen von sich ab-weisen müsse.

lieber einen solchen Absall oes trenesten Bundesgenossenmußte Heine natürlich sehr verstimmt seilt. Er gab Laubeverloren, den er kurz vorher noch vertrauensvoll für einenjener Fechter gehalten, dienur in der Arena sterben".

Erst später, als die Hoffnungen und Ideale des jungenDeutschland zu Grabe getragen waren, erfolgte eine Aus-söhnung. Laube war es, der sich dem Dichter wieder näherteund iit seiner Zeitung dessen Schriften, hauptsächlich dieFranzösischen Zustände", den ersten Band desSalon",dieBeiträge zur Geschichte der neueren schönen Literaturin Deutschland" mit begeisterten kritischen Artikeln begrüßte.Auch gegen die Feinde Heines, die sich damals in Deutsch-land auffallend mehrten, nahm er entschieden Stellung. Erverteidigte Heine ohne jede Einschränkung, und was dasWichtigste ist, zu einer Zeit, wo selbst dessen Freunde undVerehrer das Lob des Dichters nicht uneingeschränkt zu ver-künden wagten, indcß seine Feinde ihm jede höhere Bedeutungabsprachen. Das war in jener Zeit eine literarische That.Laube hat mir selbst einmal erzählt, daß ihm das homerischeGelächter unvergeßlich bleiben werde, mit dem in einemKreise deutscher Schriftsteller zu Leipzig eines schönen Abends