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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
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Leute auf der Straße kamen mir unausstehlich vor. AberEngland hat sich schön gerächt; es schickte mir ganz vor-zügliche Freunde Dich und Milnes, den guten Milnes,und noch andere."

Ich sah Heine damals zwei- oder dreimal in der Wochewährend meines zweimonatlichen Aufenthaltes in Paris undfand ihn stets sehr lebhaft in der Unterhaltung, mit eineminnigen Antcresse für jede Sache und mit seiner alten, un-verhohlenen Eitelkeit; er konnte sehr vergnügt sein, wenner irgend eine schlechte Ucbersctzung seiner Werke zu Gesichtebekam, und war doch außerordentlich angstlich, daß sie nurja gut ins Englische übersetzt würden. Er schenkte mir dasVerlags- und Ucbersetzungsrecht für alle seine Schrifteil underklärte wiederholt, daß er mir enicke dlaneük gebe. Allesauszumerzen, was ich für nöthig halte, nach meinem Gut-dünken und nach dem Geschmack des englischen Publikums.Er gab mir alle seine Werke und wurde schließlich so eifrigwie ein Kind, welches sich über irgend eine Sache freut, inder Aufforderung, daß ich mich sogleich ans Werk machenund ihm etwas englisch vorlesen solle. Besonders dringendwünschte Heine eine getreue Uebersetznng seiner Gedichte vonmir, gegen meine wiederholt ausgesprochene Ueberzeugungvon der Unmöglichkeit einer solchen Ueberlragung.

Heine sprach auch sehr viel von Politik meist indemselben Tone wie in seinen letzten Schriften, und miteiner unüberwindlichen Abneigung gegen jede Herrschaftdes Pöbels. Er erzählte mir darüber viele Geschichten vonverschiedenen Völkern, die ich nicht wiederholen möchte.Oft sprach er den Wunsch aus, gesund zu werden, ummich in London besuchen zu können. Er wollte sich dannmit England versöhnen.

Zm Allgemeinen habe ich nie einen Menschen so schrecklichleiden und seine Qualen mit einer so erhabenen, nicht