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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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mies Buches von Moltke, einem preußischen Major, überden russischen Feldzug von 1828 — 29 beendigt, sehr in-teressant, besonders da gegenwärtig alle Welt an Krieg denktund darüber spricht." Die Zeit, da alle Welt von diesempreußischen Major und seinen Kriegen sprach, hat die guteLadp aber nickt mehr erlebt.

In demselben Jahre, ans welchem diese Ucbersetznngdatirt (1854), machte Ladp Duff Gordon eine Reise nachParis nnd verkehrte dort viel mit Heinrich Heine. IhreErinnerungen an den Dichter hat sie in Lord Hougthonsj>Non0Krg.xIr8" publizirt, nnd wir werden sie am bestenselbst erzählen lassen, was sie von Heine und ihren Be-ziehungen zu ihm zu berichten weiß.

Ich habe Heine vor 2V Jahren kennen gelernt — sobeginnt Lady Duff Gordon ihre Relation an Lord Hongthon,der sie um ihre Erinnerungen an Heine dringend gebetenhatte, — als Kind von 12 Jahren nnd zwar in Bonlognc,wo ich an der 'siackla ck'llöts neben ihm saß. Er war starknnd klein, ziemlich kurzsichtig und hatte einen sinnlichenZug um den Mund. Da er mich mit meiner Mutter deutschreden hörte, fing er alsbald ein Gespräch mit mir an, dasmit der Bemerkung endete: „Wenn Sie nach England zurück-kehren, werden Sie Ihren Freundinnen erzählen können,daß Sie Heinrich Heine kennen gelernt haben!"

„Und wer ist Heinrich Heine?" fragte ich.

Er lachte herzlich und war über meine Unwissenheitnicht beleidigt. Später pflegten wir oft zusammen spazierenzu gehen oder am Hasendamm zu faullenzen. Er erzähltemir stets interessante Märchen von verzauberten Fischen,Seejungfern, Meergespenstern nnd andere Geschichten. Sie