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Frankfurter Landsmännin Bettina von Arnim wegen ihresBuches „Goethes Briefwechsel mit einem Kinde" heftig an-gegriffen, widmete ihr Heine den ersten einer Reihe vonBriefen über Deutschland, in denen er die literarischen,politischeil und sozialen Zustände der Heimath zu besprechengedachte, von denen leider aber nur das Fragment jenesersten Briefes aus dem Nachlaß bekannt geworden ist. Mitder Fürstin Christiane Belgiojoso verband ihn mehr dennzwanzig Jahre eine herzliche Freundschaft. Als die öster-reichische Regierung die Güter der heißblütigen Patriotin inder Lombardei konftszirt hatte, bat Heine den Grafen AntonAuerspcrg (Anastasius Grün), mit dem er innig befreundetwar, um seine Intervention, leider vergeblich.
Wie hoch Heine George Sand verehrte und wie sehr siedeir deutschen Dichter schätzte, darf wohl als bekannt voraus-gesetzt werden. Aber auch dem Musiker wendeten diese dreiFrauen ihre aufrichtige Neigung zu. Im Salon der FürstinBelgiojoso ließ sich Lißt mehr als einmal hören, und dortwar es auch, wo Heine zum erstenmal (1835) sein Spiel zubewundern Gelegenheit fand. Einen getreuen Bericht überdie Eindrücke dieses Spiels finden wir zuerst in den „Florcu-tinischen Nächteil", die ja in demselben Jahre erschienen sind.Er lauter: Es war auf einer Soiree in der Chausseed'Antiu ... Es war eine glänzende Soiree und nichts fehltean den herkömmlichen Ingredienzien des gesellschaftlichenVergnügens... Man begann mit Musik. Franz Lißt hattesich aus Fortepiano dräugeil lassen, strich seine Haare auf-wärts über die geniale Stirn und lieferte eine seiner bril-lantesten Schlachten. Die Tasten schienen zu bluten. Wennich nicht irre, spielte er eine Passage aus den Paliugeilesicnvon Ballanche, dessen Ideen er in Musik übersetzte, wassehr nützlich für diejenigen, welche die Werke dieses berühm-ten Schriftstellers nicht im Originale lesen können. Nacbher
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