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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
Seite
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halb Lißt auch später, so oft auf deu Saint-Simonismusdie Rede kam, jede Betheiligung ab. Zu eiuem Schreibenau seinen ersten Biographen, Gustav Schilling, sagt er fünf-zehn Zahre nachher: „Zwar hatte ich die Ehre, mit mehrerenAnhängern des Saint-Simonismus näher befreundet zu sein,besuchte ihre Versammlungen und hörte ihre Predigten, abertrug nie den bekannten blauen Frack, noch weniger diespätere Uniform. Der „Gesellschaft" als solcher, welcher ichauch nie einen Dienst erwiesen, gehörte ich sonach wederoffiziell noch inoffiziell an. Heine und mehrere, obgleichkompromittirter und kompromittirender, waren in dem-selben Fall."

Der Saint-Simonismus war bereits ein Bonmot vonvorgestern und sein Oberpriester Enfantin arbeitete schonnach längerer Gefängnißhaft als Ingenieur an den. ägyp-tischen Nildämmen, als Liszt Ende des Zahres l832 auchdie persönliche Bekanntschaft Heines machte. Wiederunimerkwürdig, daß es abermals ein französischer Sozialphilo-soph war, der diese Bekanntschaft vermittelte, nämlich PierreSimon Ballanche, der berühmte Dichter und philosophischeSchriftsteller, dessen Ideen einer „sozialen Palingenefie" dieFortbildung des Menschengeschlechts zu neuen Zuständenauf anderem Wege und mit anderen Mitteln als die Saint-Simonisten lehrten und verkündeten. Zu dem Sturm undDrang ihres Lebens, in dem faustischen Grundzug ewigenEuchens und Grübelns über die Grundprobleme der Mensch-heit, der ihnen beiden gemeinsam war, begegneten sich Heineund Lißt auch hier wieder in der Verehrung für eine neuegeschichtsphilosophische Zdee. „Etwas später", so berichtetLißt selbst in dem bereits oben angeführten Briefe, „gewährtemir die Güte des Herrn Ballanche eine Begegnung mitZhnen in seinem Hanse und machte mich einigcmale zumdcmüthigen EchoderBewundcrnngsanssprüche, die ausZhrem