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dm „ Lamentationeil", „Die Engel", widmete, das mit demVers schließt:
„Ihre Huld und ihre GnadenTrösten Jeden, doch zumeistIhn, der doppelt qualbeladen.
Ihn, den man den Dichter heißt/'
Gerade dieses Verhältniß ist eines der wenigeil imLeben Heine's, aus das kaum ein Schatteil sällt. Er ließnie eine Gelegenheit vorübergehen, ohne dem Hanse Roth-schild seinen Dank für geleistete Dienste lind seine Aner-kennung für das warme Interesse, welches namentlich dieFreifrau Betty v. Rothschild an seinen poetischen Schöpfungenjederzeit nahm, freudig auszusprechen. Wie viele Wohl-thaten diese, für Kunst und Wissenschaft begeisterte Damearmen Schriftstellern durch Vcrmittclung Heine's erwiesen, istiil Wahrheit nur Wenigen bekannt. Diese Wenige» abermisseil sehr genau, daß Heine nichts ferner gelegen, als sichoffeil oder „verdeckt" über die Rothschilds „lustig zu machen"und daß diese auch nicht den geringsten Grund hatten, denscharfeil Witz des Dichters zu fürchten. Den psychologischenWiderspruch zwischen den beiden Versionen Grillparzer'süber jenes Diner bei Rothschild habeil die Leser wohl selbstschon herausgefunden. Das eine Mal heißt es: „Man sckirtihn sehr", das zweitemal: er habe „sich über die Andereillustig gemacht". Entweder schließt eines das Andere ausoder Heine hat jene gesellschaftliche Revanche geübt, die jederAndere in gleicher Lage sich auch nicht hätte entgeheil lassen.
Daß Heine unwohl, verdrießlich, „nicht sehr angenehm"wa r und bald ging, konnte wohl Grillparzer auffallen . . .Wir aber wissen, nachdem des Dichters Lebeil offen voruns liegt, wie entsetzlich seine damalige Lage gewesen: Ueberseinem Haupte schwebte das Damoklesschwert des Bundes-tages, seine literarische Arbeit wurde durch eine verschärfte