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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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Schauspielerinnen, mit denen er ans der Elbe Schiffbruchgelitten, und dergleichen mehr; auch von seinen poetischenVersuchen hatte er erzählt, und als er endlich Abschied»ahm, reichte er noch im Davousprengen Lewald eine Karte,auf der blos der NameHeine" stand, mit der Bitte hin,ihn in seiner Wohnung auf demGroßen Burstah" Nr. 90(siehe oben!) zu besuchen.Ach, mein Bruder Gustav,"rief Heine aus, als Lewald fertig war,der wird michnoch iu's Unglück bringen!"

Das brüderliche Verhaltuiß scheint alio in Hamburgnicht mehr ganz so innig wie vordem gewesen zu sein.Denn wenn wir der dieses' ausdrücklich besagenden Er-klärung Lewald's auch nicht vollen Glauben schenken wollten,so müßten wir diese Spannung doch aus dem eigenenGeständniß des Dichters entnehmen, der am Splvester-Abend desselben Zahres an Friedrich Merkel in Hamburg,seinen und seines Bruders Freund, schreibt:Willst DuMord und Todtschlag verhindern, so geh' zu Campe undsage ihm, daß er alle Briefe, die für mich bei ihm an-kommen mögen, auf keinen Fall an meinen Bruder Gustavgeben soll. Denke Dir, dieser, auf Dein Beispiel sich be-rufend, hat die Impertinenz gehabt, Briefe, die ihm Campefür mich gegeben hat, zu erbrechen und mir den In-halt zu schreiben. Ich berste vor Wuth. Mein Bruder,dem ich nicht die Geheimnisse meiner Katze, vielweniger die meiner Seele anvertraue!"

Man wird zugeben, daß dieser Ton schon nicht mehrso vertraut klingt, als vordem, und man wird auf Zwistig-keiten schließen müssen, die innerhalb des Familienkreises,beschlossen blieben und in die auch das Auge des Bio-graphen nicht zu dringen hat.Grüß mir meinen Bruder,"schreibt Heine das nächstemal.Ich liebe ihn sehr, abernicht als Briefbeförderer." Es folgt nun im Lebenslauf