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anrizipiren, weil Heine in denselben seinen Besuch bei Goethenochmals schildert: „In der That, die Uebcreinstimmung derPersönlichkeit mir dem Genius, wie man sie bei außerordent-lichen Menschen verlangt, fand man ganz bei Goethe. Seineäußere Erscheinung war ebenso bedeutsam wie das Wort,das in seinen Schriften lebte; auch seine Gestalt warharmonisch, klar, freudig, edel gemessen, und man konntegriechische Kunst an ihm stndiren, wie an einer Antike. Dieserwürdevolle Leib war nie gekrümmt von christlicher Wurm-dcmnth; die Züge dieses Antlitzes waren nicht verzerrt vonchristlicher Zerknirschung; diese Angen waren nicht christlich-sündenhaft scheu, nicht andächtelnd und himmelnd, nichtflimmernd bewegt — nein, seine Augen waren ruhig wiedie eines Gottes. Es ist nämlich überhaupt das Kennzeichender Götter, daß ihr Blick fest ist und ihre Angen nicht tin-sicher hin und her zucken. Daher, wenn Agin, Barnim,Pama und Jndra die Gestalt des Nala annehmen beiTamayanti's Hochzeit, da erkennt diese ihren Geliebten andem Zwinkern seiner Angen, da, wie gesagt, die Augen derGötter immer unbewegt sind. Letztere Eigenschaft hattenauch die Augen des Napoleon. Daher bin ich überzeugt,daß er ein Gott war. Goethe's Auge blieb in seinem hohenAlter ebenso göttlich wie in seiner Jugend. Die Zeil hatauch sein Haupt zwar mir Schnee bedecken, aber nicbt beu-gen können. Er trug es ebenfalls immer stolz und hoch,und wenn er sprach, wurde er immer größer und wenner die Hand ausstreckte, so war es, als ob er mit demFinger den Sternen am Himmel den Weg vorschreibenkönne, den sie wandeln sollten. Um seinen Mund willman einen kalten Zug von Egoismus bemerkt haben; aberauch dieser Zug ist den ewigen Göttern eigen, und gar demVater der Götter, dem großen Jupiter, mit welcbem ich