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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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bringen zu können, was eigentlich nicht Iiinein gehört. Mirdäncht, dieser „Faust" kann sehr viel werden; nur fürchteich, und Heine ebenfalls, daß durch die Theegesellschnftcnzu wenig Handlung hineinkommt".

Noch einmal — am 23. Znli — berichtet Wedekindüber Hei ne's „Faust": „Ueber seinen „Faust" spricht er vielmit mir, vielleicht aus eigener Lust, vielleiebt weil er auchvon mir etwas lernen zu können glaubt, vielleicht aber auch,weil er nicht die ernstliche Absicht bar, ihn auszuführen;denn von seiner Novelle und dem Tranerspiele, was er jetztvorhat, spricht er gar nicht. Den Professor in seinem „Faust"wollte er zu einem Professor der Theologie machen; ich riethihm aber, einen Philosophen zu nehme», schon weil er dannfür seine Parodie ein weites Feld hätte, wa5 er auch an-genommen hat."

Als Heine zwölf Zahre später sein bekanntes Tanzpoäin:„Der Tokior Johannes Faust" schrieb, nahm er von diesembarocken und interessanten Plan zu einer förmlichen Schick-salstragödie nichts in dasselbe auf; aber es ist immerhinhöchst merkwürdig, daß diesem Plan dieselben Motive zuGrunde liegen, die Goethe im zweiten Tbeilc des „Faust"ausgeführt hat.

Bier Wochen nach jener letzten Unterredung über seinen„Fanst"-Plan trat Heine eine Ferienreise durch den Harzund Thüringen an. Ans dieser Reise hat er Goethe kennengelernt. Schon in seinem ersten Briefe an Moser nach seillerRückkehr schreibt er ans Göttingen am 25. Oktober: „Ichhätte Dir Vieles von der Harzreise zu erzählen, aber ichhabe schon angefangen, sie niederzuschreiben, und werde siewohl diesen Winter für Gnbitz schicken. Es solle» auch Versedrin vorkommen, die Dir gefallen, schöne, edle Gefühle unddergleichen Gemüthskehricht. Was soll man rhu»? Wahr-haftig, die Opposition gegen das abgedroschene Gebräuchliche