und III! Interesse meiner Frau i» Ordnung z» bringe»;ist dies aber geschehen — und ich denke, das wird binneneinem Jahre der Fall sein, dann scheide ich, ohne zu murren,wie ein Philosoph von dieser Welt."
Heine erzählte hierauf, wie er vierzehn Tage vorherbeinahe den Feuertod erlitten hatte. An der Wand seinesKrankenzimmers brannte es nämlich, im Nnchbarhanse inder Ikna äe öltluu, das vollständig in Asche gelegt wurde.Weil man aber in seiner Wohnung anfangs nichts vom Feuersah, war seine Umgebung weniger besorgt; plötzlich aberhörte er selbst ans seinem Lager die Flammen an der Wandknistern; der Lärm des Brandes kam immer näher, und nunließ die arme, ängstliche Frau des Dichters ihn, eingehülltin seine Matratzengrnst, hinaus ans dem bedrohten Zimmerund hinunter zu dem Portier des Hauses trage», von woer nöthigensalls über die Straße hinüber zu Nachbarn ge-schafft werden konnte. Die Nachbaren aber, die so lange undso viel von dem kranken deutscheu Dichter hatten sprechenhören, ohne ihn jemals gesehen zu habe», strömten von allenSeiten zu dem Portier des Hanfes — „pouv venu l'Iionmwait«sv6li," dem sie indessen auch ihre Theilnnhme in derhöflichsten französischen Weise an den Tag legte» — jedererbot sich, ihm Schutz zu gewähren, und als das Feuer imNebenhause gelöscht war, trugen sie ihn wieder über den Hof,zwei Treppen hoch, in die Wohnung, die bereits seit sechsZahre» sein Krankenlager umschloß.
An die Erzählung dieses Borfalls knüpft nun Lehmanndie Bemerkung, daß die Franzosen überhaupt mehr Theil-nahnie für den kranken Dichter an den Tag legten, als seineeigenen Landslenle. Heine klagte besonders über die in Parislebenden deutschen Literaten, über einzelne deutsche Zeitungen,über Meyerbeer, der die „Satanella" auf die Berliner Bühnegebracht n. s. w. „Aber diese Menschen irren sich," fügte