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zu den schönste», d, h. zn den erfreulichsten Bekanntschaften"fahrt er fort, „die ich in Polen gemacht. Sie wissen ja,lieber Lehmann, ich ging dort auf die Zagd nach reinen,gesunden Menschen-Naturen, die ich gut heransznsinden ver-stehe, da mir das Unreine und Kranke so genan bekannt ist.Zch habe immer unter Jüdinnen die gesundesten Naturengefunden." . . .
Die Grüße an Lehmann und die Briefe an denselbengehen etwa bis zum Zahre 1830. Aber es ist ein Jrrthumvon Adolph Strodtman», wenn er in seiner großen Bio-graphie Heine's (1. 581) behauptet, daß „das früher so herz-liche Verhältnis; zu Zosef Lehmann, zecht (d. h. gegen Endeder dreißiger Zahre) eine merklich düstere Farbe nnnahm,weil derselbe als Mitarbeiter bei der ueubegründeten „Preu-ßischen Staatszcitung eingetreten war und Heine dieserStellung, wiewohl irrthümlich, einen offiziösen Charakterbeimaß." Wir wissen einmal, daß Heine gar uicht so skru-pulös in seinen Bekanntschaften war und es nie liebte, dendemokratischen Champion auch im Privatleben herauszu-kehren, sodann aber, daß. derselbe über die rein literarischeStellung Lehmanns bei jenem Blatte genau unterrichtet warund mit ihm noch Zahre lang verkehrte.
Die freundschaftliche Gesinnung bewahrte er auch demIrenen Jugcndgenossen in der Folgezeit, wenn auch natür-lich mit der Entfernung vom Vaterlandc naturgemäß einegewisse Entfremdung zwischen den alten Frennden ein-trat. Aber diese Entfremdung hinderte Lehmann uicht, demwachsenden Ruhm Heine's als ein treuer Wardcin aufmerk-sam zu folgen. Zn dieser Beziehung sind die vierzig Bändedes „Magazin für die Literatur des Auslands", das ZosefLehman» begründete und bis zu seinem Tode leitete, sichereZeugen für die Frenndesgesinnung und Werthschätznng, dieder Redaetenr dem Dichter nngedeihen ließ. Kein Werk