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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
Seite
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„Es ist doch hübsch" — heißt es in einem der früheste»Briefe — „bei fo viele» Fatalitäten, die mich bedränge»,kann ich doch sicher ans meine Frennde rechnen, lind nnterdiesen haben Sie mir immer die schönsten Beweise vonFreundschaft gegeben. Und seltsam! es ist mir in diesemAugenblicke zu Mnthe, als könnte es nicht anders sein, alsmüßten, die mich einmal ganz kennen, nicht von mir ab-lassen in Liebe und Freundschaft." Und ein ander Malschreibt Heine an Moser: „Grüß mir Lehmann recht herz-lich; er hat es um mich verdient, daß ich mit Liebe an ihndenke." Als Heine's jüngster Bruder, Maximilian, l826»ach Berlin ging, um dort zu stndire», empfahl ihn Heinezuerst an Lehmann, und wie sehr dieser sich des jungenMannes angenommen, erfahren wir nicht nur ans desseneigenen „Erinnerungen", sondern auch ans einem noch er-haltenen BriefeHeine's, in dem er sagt: „Wirsprachen viel vonAhnen, lieber Lehmann; er (Max) hat mir bestätigt, daßSie zu der Zahl meiner erprobtesten Frennde gehören, linddas war mir lieb. Sie haben sich wahrlich als solcher er-wiesen." .... „Aber, was machen Sie", heißt es dannweiter i» demselben Schreiben, „Haben Sie »och mit derMnse zu thnn? Mit Folgen oder Erfolg? Wissen Sie auch,daß ich für Ihre Prosa sehr viele» Respect habe, und daswill viel sagen, wenn man weiß, wie hoch ich guteProsa achte."

Eine besondere Nolle spielt in den älteren Briefe», vondenen leider nur zwei noch erhalte», eine junge Dame, einFrl. Sobernheim aus Warschau, deren Bekanntschaft fürbeide Freunde z» de» schönste» und reichste» Eri»iiern»ge»gehörte; sie stammte ans der allgemein bekannten und ge-achtete» Berliner Kanfmaiinsfamilie Sobernheim.

Nach ihrem Wohlergehe» erkundigte sich Heine auchbei Lehmann. Und ihm giebt er de» Auftrag, „das liebens-würdige Mädchen recht herzlich zu grüßen." „Sie gehört