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allenthalben für dich mit Ehren Krieg führen; jedoch mit Unter-thänigkeit; lass Ihn mit den Ständen bedeckt sein mit deinemSchild und allenthalben durch deine Gnade den Sieg erhalten.Lass Ihn geehret sein über alle Könige der Völker; Lass Ihnglückselig über das Volk herrschen, damit ihn die Nation ehret.Er lebe und sei grossmüthig; Billigkeit im Rechtsprechen un-terscheide ihn. Beschere Ihm viele Güter und lass Ihn durchdeine rechte Hand in einem fruchtbaren Lande wohnen, giebden Seinigen, was ihnen nützlich ist, und verleihe ihm einlanges Leben. Breite während seiner Regierung eine allge-meine Gerechtigkeit aus, befestige du den Thron seines Reichs,und lass Ihn mit Gerechtigkeit und Friede in dem ewigenReiche frohlocken. 0 Gott! Du unaussprechlicher Schöpfer derWelt und des menschlichen Geschlechts; du Beherrscher undErhalter der Königreiche, der du aus dem Stamme des Patriar-chen Abraham, deines getreuen Freundes, der Welt zum bestenKönige erwählet hast, überschütte diesen gegenwärtigen Franzdurch den Vorspruch deiner Heiligen mit reichem Segen, undverbinde den Thron seines Königsreichs mit fester Beständig-keit. Komme zu Ihm wie zu dem Moses im rothen Meer, zuJosua in der Schlacht, zu Gideon auf dem Felde und zu Sa-muel in dem Tempel. Befruchte Ihn mit dem himmlischen Se-gen und dem Thau der Weisheit, welchen David in dem Psal-ter verheissen und Salomon sein Sohn aus der Höhe von dirempfangen. Sei Ihm wider das Heer seiner Feinde ein Panzer,im Glück ein Helm, in Widerwärtigkeiten seine Geduld undzur Beschützung sein ewiger Schild. Verleihe auch, dass dieVölker Ihm treu bleiben und seine Stände Frieden haben. Lassihn liebreich sein, enthalte ihn von Begierden ; lass Ihn reden,was recht ist, und die Wahrheit behaupten, damit während sei-ner Regierung das Volk wohl zunehme und durch den ewigenSegen dergestalt ernähret werde, damit es immer voll Freudenbleiben und im Frieden obsiegen möge. Dieses verleihe derjenige,der da lebet und regieret, wahrer Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.“Die Geistlichen sprechen „Amen.“ Nach dieser Benedic-tion wurde der Kaiser zur Salbung entblösst, indem der kur-
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