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Die Wahl und Krönung der deutschen Kaiser zu Frankfurt am Main
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Die nachstehenden noch ungedruckten Ordnungen werdenzur Erläuterung der reichsstädtischen Zustände zur Zeit vonKaiserkrönungen u. s. w. dem Geschichtsforscher willkom-men sein.

1) Ordnung wegen der Anwesenheit K. Friedrichs III. 1442.

Aus den Wahltags-Akten Tom. II. Blatt 180 folg.

Zum irsten sal man vff allen stoben geselleschafften vndhantwerckern vnd by sant katharinen vnd dem kastmeister denIn der nuvvenstad vnd zu Sassenhusen den vff sant Elsebethkirhoff sagen vnd verkünden die ordenunge als hernach ge-schrieben steet.

lieben frunde Als man wartende ist zu konfft vnsers gne-digisten liebsten Herrn des Komischen konig vnd einen merck-lichen Tag auch her gesast vnd gelecht ist vmb der Cristen-heid sähe willen So tun unsere Herren der Rad zu Francken-furt allermenlich zu wissen vnd verkündigen das Jdermangewarnet sy Obe fuer ussginge so sulde man mit der stormeglocken clencken Vnd sich dann Jderman darnach richten werzum fure bescheiden ist, das der mit siner gereitschaft als Jmevffgesast ist furderlich also dartzu komme Wer aber vnderdie porten bescheiden ist das der sich auch dehyn vnvertziig-lich fuge vnd siner sache achte netne.

Weres aber das man ludite zu sant Niclas das sulde einZeichen sin das userthalb gerenne oder soliche not were dassich dan Jderman zu stont sulde rüsten sinen Harnesch vndgezug her für zutun antzulegen pherde zu sadeln vnd sich zurüsten obe iss forter not geschee das man dan zu stont be-reit were.

Weres aber das man die storme ludite das man Jdermanzu stont bereit sulde sin vff thorne vnd letze zu komen als erbescheiden vnd ein zedel gegeben ist.

Wer aber nit uff thorne oder letze bescheiden oder zedelgegeben ist do sollen die geenden die nit gereden weren die