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Die Wahl und Krönung der deutschen Kaiser zu Frankfurt am Main
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2) Einzug König Friedrichs III. anno 1412 Sonnlag vor des Herrn

Lcichnamslag.

Wahltagsakten Tom. II. Blatt 169 folgende.

Her nach folget die ordenungc vnd bestellunge des Inry-dens eins Römischen Uonigcs zu Franckenfurl. Als dann ge-ratschlagel vnd geseizel war! zu der Zyt als unss Herrn konigFriderich zu franckenfurl Inreid vif soniag vor vnss Herrenliehams dag Anno XIlIIc XLII mit einer groser menge folckesvnd mit sinen gnaden die Ertzbischoffe von mentze vnd vonTriere vnd der Ilertzoge von Sassen mit faste fürsten, GrauenHerren Ritter vnd knechten sere köstlich mit grosser sehonheidvnd ordenungc vnd wof uff III M pherde in ryden etc.

Zum ersten sal der Schultheis der eyn Burgermeiser derein scheffen ist vnd noch zwen des Rades nit Im Harnesch inerbar redelich cleidunge mit dem Haubtmann vnd dienern vndandern Jungen Burgern sovil man der zu pherde uff brengenmae: In de Harnesch nach dem allerzuglich sten vnd schin-ichsten Ime in das feit vff eyn halbe mile vergeidlich entgeenryden vnd der Bürgermeister der Schultheis der Haubtmannvnd wer des Rades ist, so die by sin gnade körnen abefallenzu fusse vnd sin königliche Gnade onmüdeclich enphaen mitsolichen Worten Allerdurchluchtigister fürste grossmechtigesterkonig gnedigster liebster Herre wir enphaeen mver königlichegnade von des Rades vnd stede franckenfurt wegen vnder-tenclich vnd wünschen mver gnaden vil gluckes vnd heilesmit gantzen truwen zu uwer königlichen Wirdekeit vnd sinuwerer gnadege Zukoufft grosslich erfrauwet.

Darnach solle man ordenen des Rades hauflfe zu allerlestcby eyn nach zu ryden ordenlich

Item man sal die Jungen gesellen vnd bürgere mit namenzuuor tun verboden vnd mit vn reden das gcbiirlich werdeunssin herren dem konge vndir äugen zu ryden do bide mansie wenn iss gelegen sy sich dam ff zu rüsten vnd myde zuryden uff das zuglichste Doch nit zuvil Silbers oder struss-