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ner Franz gewürdiget hast, auf den Reichsthron zu erheben,wir bitten dich, verleihe demselben, dass er in dem Laufe die-ser Zeit insgemein einen jeden also regiere, damit selbiger vondem Weg deiner Wahrheit nicht abweiche durch unsern HerrnJesum Christum, deinen Sohn, der mit dir lebt und regieret inEinigkeit des Heil. Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.“Die Geistlichen antworteten: „Amen.“ Der Erzbischof betrathierauf mit seinem Gefolge von Bischöfen, Aebten, Fürsten undGesandten, mit bedeckter Inful, die Kirche, worauf der Reichs-erbmarschall mit enlblösstem Schwert und hierauf der Kaiserfolgte, hinter welchem die Erzbischöfe von Trier und Kölngingen. Bei dem Eintritt des Kaisers in die Kirche wurdenach Pauken- und Trompetenschall von der kaiserlichen Ka-pelle die Antiphon gesungen: „Siehe, ich will meinen Engelsenden, welcher vor dir hergehe und dich bewahre auf demWege und dich einführe an den Ort, den ich dir bereitet habe.“Der Kaiser wurde hierauf von den Kurfürsten von Trier undKöln, so wie von dem ersten Botschafter der abwesenden Kur-fürsten vor den vor dem hohen Chor errichteten Altar geführt,zu dessen beiden Seiten die Reichserbämter, die Reichs-Insig-nien haltend, standen. Während dem Niederknien des Kaiserssprach der Erzbischof von Mainz: „Herr, hilf dem König!“ DieGeistlichen antworteten: „und erhöre uns in der Zeit, da wirdich anrufen!“ Kurmainz: „Lasset uns beten: Gott, der duweissest, dass das menschliche Geschlecht durch keinerlei Kraftbestehen kann, verleihe gnädiglich, dass dein Diener Franz,welchen du über dein Volk hast setzen wollen, durch deineHülfe also gestärket werde, damit selbiger denen, so er vor-stehen wird, auch könne behülflich sein, durch unsern HerrnJesum Christum.“ Die Geistlichen: „Amen,“
Der Erzbischof von Mainz fuhr weiter fort: „Lasset unsbeten : Allmächtiger, ewiger Gott, du Regierer dessen, was imHimmel und auf Erden ist, der du deinen Diener Franz ge-würdiget hast, auf den Reichsthron zu erheben, wir bitten dich,verleihe, dass er von allen Widerwärtigkeiten befreiet, durchdeine Verleihung zur Freude des ewigen Friedens einzugehen
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