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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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vevse, wie die auf Meyerbcer, mache». Zeder Leser kenntsie; sie sind im „Nomanzero" (Bd. II. meiner kritischen Aus-gabe, S. 344, „Festgedicht"), wieder abgedruckt.

Der in>» folgende Brief enthält endlich einmal keineBerichtigung. Aber eine oder mehrere Bitten bringt auchdieses Schreiben:

Paris, den 14. November 1851.

Liebster Kolb!

„Wenn Du mir, Liebste, Deine Briefe nicht schickst, so erhalteich sie nicht." — Diese Worte schrieb einst Adalbert v. Chamissoan seine damalige Geliebte, Frau v. Chezi), welche die Gewohnheithatte, die Briefe, die sie schrieb, niemals auf die Post zu gebe».

Ich möchte Ihnen dasselbe sagen, in Bezug der Nummern der„Allg. Ztg.", wovon Sie mir sagen, daß sie für mich herausgelegtsind, nämlich die Nummern meiner alten Artikel; ich habe sie bisauf diesen Augenblick noch nicht erhalten, obgleich sie mir sehrnothwendig sind. Diesen Morgen erhielt ich den Artikel der „Allg.Ztg.", worin über meinen „Romanccro" geurtheilt wird. Ichsetze voraus, daß er von Peschel ist, und ich lasse diesem guten,redlichen Herzen meinen tiefgefühlten Dank sagen. Er schreibt soschön, daß ich mit dieser Sauce selbst etwas Hartes hätte ertragenkönnen. Ich habe überall in diesem Artikel die wohlwollendsteGesinnung herausgefühlt, die das Beste immer für mich sagenmöchte, ohne den Schein des Enthusiasmus sich zu geben. — Beianderen ist das Gegentheil der Fall, und die Art und Weise, wiemein Buchhändler die Sache betreibt, muß eine Reaktion gegenmich hervorbringen, selbst, wenn ich Homer oder Shakespeare wäre.Diesen Morgen zeigt er mir an, daß er schon die dritte Auflagedrucken und davon 2l>5ll Exemplare in Pracht- und Goldschnittbinden lasse. Der buchhändlerische Succeß des Buches kann mirviel schaden, da er Animositäten hervorruft, die ich hätte ent-behren können.

Ich erhalte in diesem Augenblick mein kleines Faustbüchleinund aus Furcht, daß Sie es nicht von Hamburg zugeschickt be-kommen, lasse ich dieses kleine Opus morgen unter Kreuzband anSic abgehen. Ich habe es mit großer Liebe geschrieben.

Der Schriftsteller Gottschnll, der mich dieser Tage hier besuchte,sagte mir, daß er einen Aufsatz über den „Romanccro" geschrieben

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