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ihren Beziehungeil zn Heine Näheres zu erzählen, als bisjetzt allgemein bekannt war. In einem überaus splendidausgestatteten Buche „Uss ckarnisr» sonr» äs Uanii Haina"hat sie das Interessanteste über dieses merkwürdige Ver-hältnis; berichtet und rasch hat man sich in Deutschland beeilt,diesen Bericht zu übertragen.^) Zm Anschlüsse an diesenBericht werden wir diese Geschichte der letzten Liebe Heinesschildern, und da, wo die Dame ans Bescheidenheit und ansvieleil anderen Gründen sich Schweigen auferlegt, ausbessereu Ouellen zu ergänzen suchen.
Um es gleich von vornherein anzumerken: Von sichselbst spricht sie nicht gern oder auch gar nicht. Ich weißnicht, warum, da doch bereits Veröffentlichungen über ihrLeben und ihre Schicksale existireu. Kündigte doch einBerliner Blatt gar ihre Memoiren an! Es kann dahernicht als indiskret scheinen, auch darüber etwas zu sagen,zumal dies vielleicht ebenso interessant als die Schilderungihrer Beziehungen zu Heine sein dürfte.
Camille Seiden, so nennt sich die Autorin descitirten Buches, in welchem sie ausdrücklich erklärt, sie seidie Mouche Heines. Die Dame hat aber nicht immer sogeheißen. Ich kenne nun bereits vier Namen von ihr —die Znitialien eines desselben — E. K. — hat die Fürstindella Rocca in ihrem Buche über Heine verzeichnet undAlfred Meißner wiederholt. Auch den Namen „Margot"nennt Meißner, der der Dame bekanntlich sehr nahe ge-standen, ferner Sarah Denuigsom. Es existireu außerdemnoch zwei Namen. Welcher der richtige sei, bleibe ge-lehrteil Literarhistorikern zu erforschen überlassen, die inkünftigen Jahrhunderten zweifellos sehr gelehrte Disser-tationen über die Mouche schreiben werden. Wir haben es
*) Heinrich Heines letzte Tage. Erinnerungen von CamilleSeiden, Jena, H. Costenoble.