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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
Seite
218
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So Meißner. Ob diese kleine Alice mit unsrem Pflege-kind identisch ist, weiß ich nicht, möchte es aber wohl glauben.Wie es scheini, hat Heine das Kind später ganz zu sichgenommen, denn er liebte es, mit Kindern zu spielen undzu plaudern. Sein Brnder Gustav Heine fand ihn einstauf dem Matratzenbett, wie gewöhnlich mit geschlossenenAugen, liegen. Im Arm hielt er ein liebliches Kind,schön wie ein Engel", mit schwarzen Auge»; au seineSchulter geschmiegt, halb stehend, halb sich au sein Bettlehnend, sah ihn ein schönes, schwarzlockiges Mädcheneben jene Alice mit großen leuchtenden Augen lächelndan, während ein drittes kleines Mädchen aufhorchend zuseinen Füßen stand. Sein Patcheu ließ er sich häufig holen,wenn ihm seine Schmerzen etwas Ruhe gönnten; dann er Kuchen mit der Kleinen und erzähte ihr drollige Ge-schichten, so z. B. wie es im Himmel so schön und glänzendhergehe, wie man dort von früh bis spät Kuchen esse, undwie der liebe Gott Engel zu Küchenjungen habe, die, wennsie lecker gespeist, sich mit ihren weißen Flügeln den Mundwischten.Es gm äu rssta est bimi suis cka kam purk,!"rief das Kind mit entrüstetem Reinlichkeitsgefühl ans, undauch Frau Mathilde lachte, daß ihr die hellen Thräneu überdie Wangen liefen.

/ Derselbe Heine, dem man herzlosen Spott, gransameIronie, vernichtende Bosheit oft mit Recht vorgeworfen,hatte trotz alledem sich einen wahrhaften Kindersinn bis inseilt Alter erhalten.

Furcht' dich nicht, du liebes KindchenVor der bösen Geister Macht!

Tag und Nacht, du liebes Kindchen,

Halten Englcin bei dir Wacht!

So mag Heine oft die kleine Alice beruhigt haben,wenn sie an sein Schmerzcnslager getreten und von den