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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
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zunehmen. Die Beziehungen Weills zu Heine waren durch-aus nicht so freundschaftlich ungetrübt, daß manihm unbedingtglauben dürfte; Alfred Meißner wußte Näheres undZuverlässiges darüber zu berichten. Die Bekanntschaft Weillsmit Heine rührt aus den dreißiger Zahren her. Weill liefdem Dichter Monate lang mit der Pitte nach, eine Vorredezu seinenElsässischen Dorfgeschichten" zu schreiben, unddieser ließ sich in einer schwachen Stunde das Versprechenablocken. Wie schwer ihm die Erfüllung geworden, ist ausverschiedenen Stelleit seiner Briefe evident und aus jenerVorrede selbst ziemlich deutlich zwischen den Zeilen heraus-zulesen. Nebenbei bemerkt, war es gerade diese Vorrede,die Berthold Auerbach dem Dichter nie hat verzeihen können' und dies der Grund seiner tiefeit Abneigung gegenHeine. Später mischte sich Herr Weill hie und da in dieGeschäfte und Familienangelegenheiten des Dichters, wurdeaber von diesem stets energisch zurückgewiesen. Die Stellein dem Briefe Heines au seine Frau über Alexander Weill siehe die imNachlaß" publizirten Briefe ist gerade-zu eilt Stigma für diesen, lind wer so gebrandmarkt ist,sollte sich eigentlich hüten, von Neuem die Aufmerksamkeitgerade in dieser Sache auf sich zu lenken. ZuverlässigeZeugeil, die Herrn Weill zuweilen bei Heine, getroffen,wissen ergötzliche Geschichten von der Art und Weise derBehandlung zu erzählen, die der Dichter dem elsässischenSchriftsteller habe angcdcihen lassen und wenn HerrWeill gerade darauf besteht, dürften sich diese Histörchenals pikantes Dessert nach seinen,Souvenirs" wohl auf-tischen lassen. Soviel von Herrn Alexander Weill.

Und nun zu unserer Heldin, , deren Manen unsnicht zürnen mögen, daß wir sie in der Gesellschaft vor-führen. Schon der verstorbene. Adolf Strodtmaun hat inseiner Biographie Heines von ihren Beziehungen zn dem

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