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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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auch die Ausführung des iu Berlin mit so vielem Beifallgegebenen Ballets „Satanella", seinem berühmten Tanzpoem„Doktor Johannes Faust" ziemlich genau entlehnt war.Wie ich von Freunden Meyerbeers weiß, lag es nicht inseiner Macht, dem Dichter sein Recht zu verschaffen, so vieleMühe er sich auch in dieser Angelegenheit gab.

Von deutschen Komponisten standen noch Joseph undBernhard Klein, Ferdinand Hiller und Fr. W. Kücken Heinebesonders nahe. Die Erinnerungen des Letzteren sind vorKurzem erschienen. Für Klein schrieb er nach eigenem Ge-ständniß eine Oper „der Batavier", als er noch in Berlinstudirte. Dieses „Singspiel" wollte Friedrich Steinmann be-sessen haben-, als jedoch seine Brief- und Gedichtfälschungenentlarvt wurden, erblickte „der Batavier" gar nicht mehr dasLicht der Welt. Wie Heine in einem nachher veröffentlichtenBrief, den Steinmann allerdings nicht kannte, selbst erzählt,ist dieses Singspiel „später durch Zufall verbrannt". Auchmit Kreuzer, Methfessel und Felix Mendelsohn-Bartholin)war er befreundet.

Es ist natürlich und leicht erklärlich, daß solche intimeBeziehungen zu so hervorragenden Musikern Heinrich Heineauch in ein näheres Verhältniß zur Musik brachten, so daßer es wohl wagen konnte, als Korrespondent der „Angs-burger Allgemeinen Zeitung" für Kunst und Literatur inParis auch die Musik in den Kreis seiner Betrachtungenund Kritiken zu ziehen. Wo seine Kenntnisse nicht aus-reichten, halfen die gelehrten Freunde ans — und allzuernst wird er es ja wohl mit der Musikkritik nicht genommenhabe». Er selbst erzählt einmal sehr humoristisch, daß erdie beste Musikkritik, „die einzige, die vielleicht etwas beweist",in Marseille an der labls cl'llötk gehört .habe, woj zweikornrnis-voMAöurs über das Tagesthema, ob Rossini oderMeperbeer der größere Meister sei, eifrig dispntirten. So-