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Anfänge hinaus gefördert wurde, da sie unter Allein, wasHeine versucht habe, das Gediegenste zu werden versprach.Es ist nickt übertrieben, wenn man behauptet, daß wireinzig und allein Heine's Aufenthalt in Frankfurt a. M.diesen herrlichen Torso zu verdanken haben. Ging ja damalsseine Vorliebe für diese Stadt so weit, daß er der Schilderungder Frankfurter Judengasse einen für die Oekonomie desganzen Kunstwerkes viel zu breiten Raum eingeräumt hat.Aber wie gern übersieht man diesen Mangel, wenn manimmer und immer wieder von neuem sich an jenen plastischenSchilderungen erfreut, wenn mau mit Rabbi Abraham undderschöueu Sarah die weltberühmte freie Reichs- und Handels-stadt Frankfurt am Matn mit ihren lackenden Häusern,umgeben von grüneil Hügeln, zum ersten Male erblickt.Nicht allzu oft ist Frankfurt a. M. früher trotz seiner hohenBedeutung Gegenstand poetischer Darstellungen gewesen. Diepoetischen Schilderungen von Stephauus, Julius Scaliger,Micpllus und selbst von Haus Sachs haben kaum historischen,geschweige denn poetischen Vollwerth. Höchstens könnte mandas von jenen Versen des Micyllus sagen, in welchen erausspricht, Frankfurt sei jährlich zweimal, wenn die Gärtenmit jungem Grün sich schmücken und wenn die Blätter zufallen beginnen, eine mit Waaren lind Menschen aus allerWelt angefüllte Stadt. Es ist natürlich, daß alle früherenpoetischen Schilderungen Frankfurts vorzugsweise die Blüthe-zeit der Messen, in welcher Frankfurt die besuchteste Handels-stadt der Welt hieß, „des alten Zchrus Ebenbild", verherr-lichen. Die große historische Vergangenheit Frankfurts kamjedoch in solchen poetischen Bildern fast nie zu voller Geltung,wenn mait nicht etwa einen Roman von C. Spindler, derauf dem Lokalterraiu der Frankfurter Judengasse spielt,als poetisches Bild gelten lassen will.*)
H Die Schilderungen Goethes in „Dichtung und Wahrheit"gehören natürlich nicht in diesen Rahmen.