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Julius Campe, sich befindet, und von dem Oppenheim späterselbst eine Kopie sür Prof. Theodor Bcnfey in Göttingengemalt hat, stellt Heine in sitzender Stellung dar. Nachübereinstimmenden Aussagen seiner damaligen Freunde istdasselbe eines der besten Bilder von Heine. Es zeigt ihnuns auf der Höhe seines Lebens, in jener vornehm-nach-lässigen Haltung, die wir aus seinen Gedichten und ansseinen Prosawerken kennen, mit jenem weltverachtendenSpott, der die Lippen des Dichters zu kräuseln pflegte, mitjenen zuckenden Mundwinkeln, mit der sinnlichen Unter-lippe, kurz, mit all jenen körperlichen Merkmalen, die ansso viele geistige Bezüge des Lebens und Schaffens desDichters schließen lassen, der damals die Segel seines Le-bensschiffes von neuem aufzog und in eine ungewisse Fernewanderte, um dort ein neues Vaterland zu finden.
Frankfurt a. M. hat er nie wiedergesehen. Sein Wegführte ihn nur noch zwei Mal nach Deutschland und dannjedesmal nach Hamburg zu seiner alten Mutter zurück.Sein Name blieb aber in Frankfurt gefeiert, bis ihn derKampf mit Börne einigermaßen in den Hintergrund drängte.Als die Schwester des Dichters, Charlotte von Embden,kurz darauf nach Frankfurt kam, mir einem Empfehlungs-brief au den Finanzminister K. versehen, fand sie in allenKreisen der Stadt die glänzendste Aufnahme. K. stellte sieüberall als „Madame, Heine's Schwester" vor, um ihrdadurch desto mehr Ansehen zu verschaffen. Auch bei BaronRothschild wurde sie eingeführt und als sie eintrat, rißder Diener die Thür auf und rief mit Stentorstimme inden Saal hinein: „Madame, die Schwester Heiners!"Man ehrte in ihr den deutschen Dichter, dessen Namen inAller Munde war.
Schon in den ersten Monaten seiner Anwesenheit inParis besuchte Heine seinen alten Freund Börne im Gasthof