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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
Seite
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Briefe Heine'S an Maser erscheint als poetische stikiion, wieer deren mehrere sich erlaubt hat, worunter die seines Ver-kehrs mit Hegel besonders kenntlich ist."

Bis ans die Mitrheilnng von Heine'S Harzreise ent-behren al le diese Behauptungen des sonst so gewissenhaften /For-schers durchaus der Begründung. Goedeke behauptet: „Rufdieser Reise will er in Weimar Goeibe besucht haben",Heine berichtet positiv zweimal, daß er Goethe besucht habe.Goedeke hat für seine Behauptung nicht den geringsten Be-weis; ob Heine darüber nichts an Varnhagen geschrieben,ist ja unmöglich festzustellen, da ein großer Theil dieserBriefe verloren gegangen; daß Goethe seiner niemals ge-dacht habe, ist eine faktische Unrichtigkeit, da Heine aus-drücklich in einem Schreiben an Varnhagen der mißfälligenAeußernngen Goethe's über ihn, von denen die Rede gehe,gedenkt. Daß Goethe auch in den Gesprächen mit Ecker-mann Heines nicht erwähnt, ist ebenso unrichtig; im drittenBande der „Gespräche" sagt Goethe: Ein Begabter undein Talent verfolgt das andere; Plaren ärgert Heine, undHeine Platen, und Jeder sticht den Andere» schlecht undverhaßt zu machen, da doch zu einem friedlichen Hinlebenund Hinwirken die Welt groß und weit genug ist und Jederschon an seinem eigenen Talent einen Feind hat, der ihmhinlänglich zit schassen macht."

Nach all' dem Vorhergegangenen können wir es demLeser überlasse», zu benrtheile», wie viel Wahres an derSchlnßbehanptnng Goedeke's ist, daß Goethe wohl nie eineZeile von Heine gelesen und, daß Heine's Bericht über seinenBesuch eine poetische Fiktion sei, wie er deren mehrere sicherlaubt habe. Eine Fiktion ist es allerdings ancb, aber einesehr »»poetische, wenn Goedeke endlich noch Heine's Verkehrmit Hegel in Abrede stellt. — Ich bin in der Lage, dieWahrheit der Mitthcilnngcn Heine's über seine Beziehungen