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Heinrich Heine und seine Zeitgenossen
Entstehung
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vielfach bestritten wurde; sie machte jetzt im Verein mitihrem Gemahl die rundste Propaganda für den Heros.An den Götzendielist, den jener Kreis aber mit Goethe trieb,stimmte Heine freilich nicht mit ein, und wenn er bei demberühmten Diner zu Goethe's Geburtstag anwesend war,bei welchem Geheimraib Aohannes Schulze seinen Toast mitden Versen eröffnete:

Ich wollt', ich wcir' ci» Iisch,

So wohlin und frisch.

Und n»nz ohne Griitc»

So wör' ich für Northen,

Gebraten ani Tiscki,

Ein köstlicher Irsch!"so wird er wohl auch seine satyrischen Glossen über diese» Kul-tus gemacht haben. Aber das richtige Verständniß ging ihmdoch erst damals ans. Rahel hat Heine goethereif gemacht.

Schon mehrere Monate nach seiner Entfernung ansBerlin berichtete er der rheilnehmenden Freundin:Ach habejetzt, bis ans eine Kleinigkeit, den ganzen Goethe gelesen!!Ach bin jetzt kein blinder Heide mehr, sondern einsehender.Goethe gefallt mir sehr gut." Und als Varnhagen von Ensezu Goetlie's siebzigstem Geburtstage seine bekannte Festgabe:Goethe in den Zeugnissen der Mitlebenden" herausgab,beiheiligte sich auch Heine an derselben mit einem längerenAussatz, der jedoch nach Varnhagen's Angabe leider zu spätkam und dem Bliche nicht mehr einverleibt werden konnte.Heine hielt dies aber nur für einen Vorwand; er glaubtevielmehr, daß die Adee seiner Abhandlung Varnhagen nichtgefallen habe, und bemerkte spöttisch in einem Briefe allMoser:Wirklich, meine Aufsätze werden immer schlecht, wenneine vernünftige Adee darin ist." Das Manuskript dieserArbeit ist leider verloren gegangen; nicht einmal der genaueTirel derselben war bisher zu erniren.

Als Heine wieder »ach Götlingen kam, um dort seine