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traf den epigrammatischeil Ton, die kokette SelbstbcspiegelungHeine's ebenso witzig als geistreich, ohne den Dichter zuverletzeil, der sich vielmehr eher noch geschmeichelt fühlte.Es war wieder unser H. Anselmi-J. Lehmann. Zn dem„Westtentscheil Musenalmanach ans das Jahr 1823", denHeine/s Freund, I. B. Rousseau, herausgegeben, und indenl sich auch alle andere Studiengeuossen und Freunde,Fr. Steinmniin, Benedikt Leo Waldeck, W. v. Blomberg,B. Hundeshagen, Karl Jmmermanu, Wilhelm Smets u. A.ein poetisches Rendezvous gegebeil hatten, finden wir Seitean Seite die beiden folgendeil Gedichte:
Sic haben mich gequälct,Gcärgcrt blau und blaß,Die Eincu mit ihrer Liebc,Dic Andern mit ihrem Haß.
Sic habcn das Brot mir vergiftet,Sic gössen mir Gift ins Glas,Die Einen mit ihrer Liebe,Dic Andern mit ihrem Haß.
Doch die mich am meisten gequäletGcärgcrt und betrübt,
Die hat mich nie gchassetIlnd hat mich nie geliebt.
H. Heine.
Sie habcn mich ennnjiret,Gequälct, ich weiß nicht wie,Die Einen mit ihrer Prosa,Die Andern mit Poesie.
Sie haben das Ohr mir zerrissenIn ewiger Disharmonie,Di« Einen mit ihrcr Prosa,Die Andern mit Poesie.
Doch die mich am meisten ge-langweilt
Mit ihrem Federkiel,Die schrieben weder poetisch,
Noch recht prosaischen Stil.
H. Anselm!.
Es bedarf wohl nicht erst besonderer Hervorhebung,daß der Abdruck dieser Parodie mit Heine's ausdrucklichemEinverständnis;, ja sogar auf seineu Wunsch erfolgte.Derselbe Musenalmanach einhält auch noch eine weitereZahl derartiger parodistischer Gedichte, die so täuschend nach-geahmt sind, daß sie Friedrich Steinmann fünfundzwanzigJahre später für Heine's eigene Gedichte ausgegebeil hat!Sie rührensäm mtlich von Lehmann her, und wurden von