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von Kniphauscn, ungeachtet der ihm zugesprochenenLandeshoheit, nicht zu den Bundesgliedern gehört,sond ernzn den pri v i l e g i rt e stcn U nt erth a ncn deut-scher Bundesstaaten, irgend ein anderes commissarischcsEinschreiten aber um so mehr als unstatthaft erscheint, als esder Bundesgesetzgcbung überhaupt fremd ist!
6) Auch der Art, 19 der Schlußakte, der von Thätlichkcitenunter Bnndesglicdern spricht, ist hier nicht anwendbar,weil der Besitzer von Kniphausen nicht unter diese Kate-gorie gehört.,
7) Da sich die hohe Bundesversammlung bloß die Handha-bung, Anwendung und Vollstreckung der bu n d e s g es e tzl ich enNormen zur Aufgabe macht, so kann sie, ohne durcheine dieser Normen autorisirt zu sein — das In-teresse d er Legitimität un d Eb cnbürt ig keit in dergräflichen Familie von Bentinck sich nicht als Mo-tiv einer deren Erhaltung bcziclenden Verfügungdienen lassen.
Indem die Bundesversammlung diesem Gutachten beitrat,hat sie also mit anderen Worten ausgesprochen: „Gleichviel,ob die Familie Bentinck von hohem Adel und obebenbürtige Abstammung in ihr ein Grund des Snc-c e s sion sre ch t s in Kniph auscn ist oder nicht, so istdie Bundesversammlung weder nach der allgemei-nen Bun d es g csctz gebun g, noch nach dem BerlinerAbkommen vom 8. Iuni 18 2 5, noch nach der von ihram 9. März 1 3 26 ü b ern o m mcn en G ara nti e d i ese sAbkommens compctent, in der Kniphauser Succcs-sionssache in irgend einer Weise einzuschreiten."
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Die Anstellung der Klage des Grafen Wilhel in von Bentinck im ordentlichenProzesse (1837. April 17) und deren Abweisung durch daö Jenaer Urthcil(1842, April 20).
Es war nothwcndig, bei dem Bundesbeschlusse vom 24. Juli1828 etwas länger zu verweilen, weil dieser wichtige, fürdie ganze Beurtheilung der gegenwärtigen klägerischen Rccla-