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land, kam ein Vertrag zwischen dem damaligen Herzoge vonOldenburg und dem Grafen Wilhelm G n stav Fr i edrichBcntinck — das sog. Berliner Abkommen vom 8. Juni1825 — zu Stande, wodurch der Graf wieder in den Besitz vonKuchhausen gelangte, und seine und seiner Familie Stellung zuOldenburg ans eine seitdem maßgebende Grundlage gebrachtwurde. Durch Bnndcsbeschlnß vom 9. März 1826 hat derdeutsche Bund die erbetene Garantie des Berliner Abkommensübernommen, — „mit der durch den IX. Artikel dessel-ben bezeichneten Wirkung" und mit dem Beifügen,daß durch die Ucbernahme dieser Garantie dem wohlb egrün-deten Rechte dritter Personen kein Eintrag geschehensoll^). Die Veranlassung zu dem gegenwärtigen Succesfions-strcite ergab sich dadurch, daß der Graf Wilhelm GustavFriedrich Bentinck, nach dem Tode seiner ersten Gemahlin,einer Gräfin von Rh cdc-Athlone, mit seiner erst im Jahre1816 ihm förmlich angetrauten zweiten Gemahlin, Sara Mar-garetha Gerde s, bäuerlicher Abkunft, schon in den Jahren1861, 1369 und 1812 drei Sohne, Wilhelm Friedrich,Gustav Adolph und Heinrich Anton, erzeugt hatte, dereinzige Sohn erster Ehe aber im Jahre 1813 verstorben war.Daher nahmen der Bruder des regierenden Grafen, Wil-helm Gustav F riedrich Bcntinck, der Generalmajor GrafJohann Karl und dessen drei Söhne, die Grafen Wil-helm Friedrich Christian, Karl Anton Ferdinand undHeinrich Johann Wilhelm, Veranlassung, die Successtons-fähigkeit der mit der Sara Margaretha Gerdcs erzeugten Söhnedes Grafen Wilhelm Gustav Friedrich Bcntinck zubestreiten, und sich als die zunächst Successtonsbcrcchtigten zubetrachten.^)
A) Mayer, 6orp. Im. Lonioeckoiat. gerin. (2. Aufl.) 16, S. 288.Der Streit darüber, ob der Graf W i l h c l m F ri edrtch Gu-stav Bentinrk schon vor der förmlichen Trauung mit der Sara Mar-arctha GcrdeS in einer Gewissens che gelebt habe, ist für die hierzu erörternden Rechtsfragen ohne Bedeutung. Von der Gegenseite wird(S. 7, Note lö) jedoch in dieser Hinsicht besonders hervorgehoben, daß