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Ein gantz neues und nutzbares Koch-Buch, In welchem zu finden, Wie man verschiedene herrliche und Wohl-schmäckende Speisen von gesottenen, gebrattenen und gebachenen, als allerhand Pastetten, Dorten, Karpfen, [et]c. sehr künstlich und wohl zurichten. Wie auch Allerhand eingemachte Sachen, so zum Confect auffgesetzt werden, bereitten solle : Wobey Ein Register ... Sambt Einer kurtzen Ordnung, wie man sich täglich in essen und Trincken verhalten solle, damit nicht unzeitige Kranckheiten verursachet werden
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Roch - Vuch.

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zu heiß ist / also ist es fertig. Den Käß muß man ein drep Wochen saltzen,oder nur alle änderte Tag / und sauber putzen mit Wasser. prob»mmeK.

44). Die yuren geselchrenRasiraun-Schlegel zu machen.svRstlich nimbt man diezwep Schlegl/und saltz es gar wohl/ absonderli-^ chen wo die Faisten ist/da muß man recht das Saltz hinein stecken/dar-nach thuts maus in ein Schaff/ undgiestalleTag die Sur herunter/ undwieder darüber / und lastS s. oder 6. Tag also ligen / oder noch etwas län-ger / darnach hencks in Rauch/auch s. oder 6. Tag/sie messen stättigs mitCronabethstauden geselcht oder geraucht werden / und man muß osst dar-Zusehen/ daß sie nicht zu wenig noch zu viel seyn/ sie werden grab druckenund vest / wann sie genug seyn. Sied ein / laß ihn kalt werden / wann duwilst/ schneid Stücke! darvon/ mach ein saure Milchram-Suppen darü-ber mit Capri / laß auss einer Schüssel ein Weil sieden.

444. Gammen aufsein neue Manier zu selchen.ARsilich / laß es fein wohl saltzen/und in ein Schafflegen.und 8. Tag öe-^"schwären/ oder auch nicht solang/ und alle Tag einmahl die Sur ab-giessen/und wiederumb darüber/hernach nimbt mans/und sied sie in einemKessel/daß sie hipsch Weite haben/in einem wolgesalßeneu Wasser / so lang«ls man ein Kälbernes Fleisch siedet / darnach thut mans herauß/seyhetdas Wasser ab / und hencks in Rauch / und rauchertes mit lauter Crona-bethstauden / die dörssen über 6. Tag nicht selchen / «in oder zwey Tag/mehr hat es nicht aus sich / man muß sehm / wann sie genug seyn.

44 s. Gerauckerre Würst.MsImb ». Theil magers schweinesFleisch/ein Theil magersRindfieischO«^ ha<Ls gar klein/saltze es mit einem gerösten Saltz zimblich wohl / dannnimb klein gestoßenen Zimmet, Nagen / Imber / ein wenig Muftatblühe/Muscatnuß groblechtzerstossen/Pfeffer/misch unter gemeltes Fleisch/ daßwohl untereinander Kombt/ nimb ein gerauchten Speck/ in Mangel dessenein frischen / klein gewürfflet geschnitten / darunter gethan / ein wenig mitrothen Wein benetzt, in die Brattwürst,Därm gefüllt gar vest und gut /mit Spenadl gestupfft / daß kein läres Örth in Därmen bleibet / sonstenwerden sie gleich schimplecht; die Darm müssen nicht naß/ sondern feintrucken seyn/wanns alSdann gut und vest eingefüllt sepn/so bind mans m.teinem Spagat an beyden Orthen zusammen / und an ein Stcknglein hen-cten/nur der Spagat/ die Würst aber müssen mit beedenEndübersich/und z. Tag am Lufft lassen trückern / hernach in Rauch gehenckt / und garkühl abselchen lassen / die Wurst gehören unter die Arthen deß sauerKraut / Kshl / Olle« / können auch roher geessen werden.

n 446.3er,

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