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Ein gantz neues und nutzbares Koch-Buch, In welchem zu finden, Wie man verschiedene herrliche und Wohl-schmäckende Speisen von gesottenen, gebrattenen und gebachenen, als allerhand Pastetten, Dorten, Karpfen, [et]c. sehr künstlich und wohl zurichten. Wie auch Allerhand eingemachte Sachen, so zum Confect auffgesetzt werden, bereitten solle : Wobey Ein Register ... Sambt Einer kurtzen Ordnung, wie man sich täglich in essen und Trincken verhalten solle, damit nicht unzeitige Kranckheiten verursachet werden
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21
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Noch-Buck).

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ili. Gesulyre Mandel-Milch/ aus allerhand Farben.>Imb gestolstne Mandel/die treib durch mit Wasser/darmnen Hausen-^Blatnr gesotten ist/ alsdann nimb das grüne von Petersil/Hacksgarklein/nimbden dritten Theil von einer Mandel<Milch/zuckers/ und siedsin elner Psannen/seyhe es hernach durch/so wird es grün/ nimb dann diezwey Theil/ die sied auch in einer Psann/ zuckers wohl/gieß den halbenTheil in ein anderePfanu/laß es also weiß bleiben/den drittenTheilmachgelb mit Safran/ so hast du drey Farben/laß bestehen/ wanns gestandenist/ so heb es in ein heiß Waffer/ stürtz auf ein blechenes Blatl/ schneidsalsdann nach der Lckng aufem Schüssel nach deinem Belleben.

112. Min Xgel von Mandel.V>Zmb gute Mandel/ stoß sie/ und thu es in ein säubern Hafen/und gieß^' ein gute dicke Milch daran von Mandeln/ rührs mit einem Höltzlein,laß fein gemach einsieden/ alsdann thue es herauß in einEyerkörblein/laßlvohl verseyhen: darnach nimb abgezogene Mandel/ schneid sie nach derLangentzwey/vergulds/ und besteck den Mandel damit/ den du gesottenhast/mach ein Form darauß wie ein Igel/ zucker ihn/ darnach leg ihn inetn Schüssel/ gieß ein gute Mandel<M«lch daran.

ton allerhand Uulyen.

HZ. Hechren-Suly zu machen.HImb ein grossen Hechten/ schneid ihn die Haut sauber weg/ schneidihn zu Stucken/laß ihm ein Stund im Saltz legen/ nimb gutenWein-Eßig/und ArbessupoenineinHafen/etlich aeschallteZwif-fel-Hckpl/ Pfeffer/ Imöer/Muscatblühe darein/ auch Hausen - Blatter,laß ein gute Weil einsieden/ alsdann den Fisch gesa'ubert/und in dieSup-pen gelegt/ fem gemach sieden lassen/ zuckers dermaßen/ schau/daß die rech-te Säure hatvon Eßig/gilbs/ wann er an die statt gesotten hat/ seybe dieBrühe herab/ laß stehen/ biß es sich setzt/ leg die Stuck in emSchüffcl/sey-he die Brühe sauber durch ein Tuch/gieß an den Fisch/ laß bestehen/ wanndu es gilbst/ strähe Weinberl und Zirber-Nüssel darauf.

, 14. Holler-Sulyen;u machen.5s>Imb den Holler/stoß ihn/ und trelb ihn durch mitWein und Gewürtz,^ ^ und mach es süß mit Hsnlg und Hucker/ rührs untereinander.

11 s. H.ebkuchen-Sulyen zu machen.eV>Imb deß Leipziger Lebkuchens eine Tafel/ schneide ihn würfiicht/gieft^ ^ se vier Maß Wein darein/ lasse ihn 2. oder 1. Tag daran weichen/ se-tze ihn darnach zum Feuer/ und laß ein Wall oder 6. thun/ zwings durch,thue daran Zimmet/ Saftan/Imber/Pseffer/Muscatblühe/ laß noch einWall thun/ soistes recht. "6. iLitt

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