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die Bildnisse der Könige Saloinon, David, sowie Iliskias und Christuscniaillirt, und die übrigen Felder zwischen denselben mit Ferienund Edelsteinen besetzt, letztere nicht gefasst, sondern thcil-weise durchbohrt und mit Golddraht befestigt. Inwendig ist dieKrone mit rotliem Sammet gefüttert. Taf. VI, 1.
2) Das Reichssccpter. Es ist von Silber, zwei Schuhlang, und vergoldet, inwendig hohl, oben mit einer Eichel undvier Blättern, und wiegt 1 Mark, 11 Lolli und 1 Quentchen.Es ist noch ein zweiter älterer und kurzer Scepter vorhan-den , der aber bei den Krönungen nicht gebraucht wurde.Taf. VIII. 5.
3) Der Reichsapfel. Er besteht aus einer Kugel von3% Zoll Durchmesser, 3 Mark, 3 Loih und 3 Quentchen schwer,hohl, und mit einer Materie wie Pech ausgefüllt; es umfassenihn Reife, deren obere Hälfte mit Edelsteinen besetzt sind. Obendarauf stellt ein goldenes Kreuz, mit Edelsteinen besetzt; ineinem derselben, einem Saphir, ist ein Monagramni eingeschnit-ten, welches Ebner von Eschenbach als Covnrad liest, währendandere die himmlischen Zeichen: Sonne, Mond, Stier, Widderund Fische, oder den Namen Christus XPICTOC hierin finden. —Taf. VIII. 4.
Bei den Reichs-Insignien befinden sich noch zwei silbernevergoldete, nicht mit Edelsteinen besetzte Reichsäpfel, die je-doch nicht gebraucht wurden.
4) Das Schwert Kaiser Karls des Grossen. Die Klingeist breit, zweischneidig, in der Mitte etwas hohl, oben 2 '/ 4 Zollbreit, und 2 Schuh 11 Zoll lang; das Gewicht ohne die Scheide5 Mark, 3 Loth, ein Quentchen; der Griff ist Silber und leichtvergoldet; auf der einen Seite des grossen runden plattenKnopfs ist ein Stück eingelöthet mit einem silbernen dreieckigtübergoldeten Schilde, und in demselben ein schwarzer einfacherAdler; auf der andern Seite ein gleicher silberner roth ge-schmelzter Schild mit dem böhmischen Löwen; man vermuthet,dass K. Karl IV. denselben anfertigen licss. In der Uebergabs-urkunde von 1350 an Karl IV. wird mit noch mehreren Gegen-ständen dieses Schwert Karl dem Grossen zugeschrieben. Mit
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