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Zusammenrottung und aufrührerischem Beginnen ernstlich zurück.Wenn es auch wahr wäre, daß allerhand Rotten und Sektensich unter der augsburger Confession verbärgen, so wollten siedoch mit solchen Rotten und Sekten nichts gemein haben; siebekännten sich ganz genau zu der augsburgischen Confession undderen Apologie, welche man um der Einfältigen willen die luthe-rische Lehre nenne, wie selbige im Churfürstenthum Sachsen, inBrandenburg, in der Pfalz, bei andern Ständen und in andernStädten üblich und gebräuchlich sei. Diese Confession bekennenzu dürfen, bäten sie mit betrübten, weinenden Gemüthern undhungerigen, durstigen Herzen. Diese Bitte möge der Rath sichzu Gemüth und Herzen führen, damit dem Könige der Ehren,Jesu Christo, die Thüren würden eröffnet und ihnen das öffent-liche Erercitium göttlichen Wortes zugegeben und zu Trost undHeil ihrer Seelen und vielen bekümmerten und betrübten Her-zen zum geistlichen Frieden und zur christlichen Freude eingege-ben würde. In bürgerlicher Hinsicht versprächen sie dem Natheals ihrer ordentlichen, von Gott gegebenen Obrigkeit wie bisheralso auch künftig allen Pflichtigen, schuldigen, willigen Gehorsamin allen christlichen politischen Sachen, mit Leib, Leben, Hab,Gut und Blut zu leisten.') Die Senatoren Johann Süchteln,Johann Brückmann und der Edle Caspar von Widdig über-reichten diese Bittschrift. Aber der Rath willfahrte ihrem Be-gehren nicht und verwies die Supplikanten an des Kaisers Ma-festät. Er würde dies auch gethan haben, wenn der Pastorvon St. Aposteln, Melchior Braun, in einer Gegenbittschristnicht so heftig gegen diese Supplik aufgetreten wäre. Umfür den Augenblick in Köln feden Aufruhr zu verhüten, der ausder Erbitterung über die abschlägige Antwort entstehen könne,wurde allen denen, welche die Schrift überreicht wie unterschrie-ben hatten, bedeutet, sich in's Gefängniß zu begeben. 2) Vom
1) liclstio distorica, S. 36. st.
2) idia. S. 47.
3) IN. »b lsselt, p, >74.