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Geschichte der Reformation im Bereiche der alten Erzdiözese Köln
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sätzcn des Herzogs, wie er selbige auch 1551 in seinem Kate-chismus darlegte. Allmählich aber, wie stets der einmal vonden katholischen Grundsätzen abgewichene Geist sich immer weilerdavon abwendet, schlug sich Monheim immer mehr zu den Leh-ren der augsburgischen Confession. Er war aber klug genug,sich nicht öffentlich als einen Anhänger dieses Bekenntnisses zuerklären; das Geschick Hamelmann's rieth ihm diese Vorsichtan. Er glaubte aber gesichert zu sein, wenn er nur den Nameneines augsburgischen Confessionsverwandten vermiede; dannkönne er ungestört lehren und schreiben, was ihm beliebe.Darum scheute er sich nicht, 1561 in einer zweiten Auflageseines Katechismus ganz protestantische Grundsätze unumwundenauszusprechen. Er glaubte hierdurch beim Herzoge gar nicht an-zustoßen, wenn nur der Titel dieses Werkchen nicht als einrein protestantisches erscheinen lasse. Den Titel stellte er so, daßman durchaus nicht vermuthen konnte, welch' ein großer Unter-schied zwischen dieser zweiten und der ersten Auflage bestand.Der Titel lautete einfach: iflsteeinsnius, in c^uo «ckn-lstia»-,,?religiouis olmnents sineerv sim^iieitnl^uo expünantur. Wennnicht auswärtige Theologen den Herzog aufmerksam gemachthätten, wie Monheim seine Gesinnung geändert, unbehindertwürde der Protestantismus aus diesem Katechismus seine Früchtegezogen haben. Die erste Vorkämpferin der katholischen Lehreund Kirche in rheinischen Landen, die Universität Köln, erkanntegleich, welche Gefahr der katholischen Religion im Bergischendrohe, wenn solche Grundsätze in diesem Lande allerorts Eingangfänden. Die kölner theologische Fakultät ließ eine Gegenschriftaufsetzen, dem Herzoge dcdiziren und überreichen, worin er mitNachdruck auf die Jrrthümer Monheim's aufmerksam gemachtwird. Diese Schrift führt den Titel: (lkiisura «t nxpl!e«tio

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