»eichen Saamcn ausgestreut. Ihn» halfen hierin treulich durchihre Predigten die Canonici Naisfcld und Bressius von Nym-»vegen. ^) In Duisburg gewann das reformirtc Bekenntnis' durchenglische und holländische Eingewanderte ziemlich allgemeine Ver-breitung. Aus den Niederlanden hatte das Duisburger Gyn»»asium Lehrer gervonnen, welche wohl geeignet waren, in deribnen anvertrauten Jugend die Lehren zu befestigen, derctwegensie ihre Heiinath hatten verlassen müssen. Es waren dies Hein -rich Geldvrp, früher Direktor des Gymnasiums in Delft. Jobann Otto, früher Rektor zu Gent, Joh. Molanus, aus Nen-kirchen in Flandern und Gerhard Mcrkator, Diese begannen1559 ihre Wirksamkeit am Gymnasium in Duisburg. 2) DieseMänner verbreiteten sowohl in ihrer nächsten Umgebung ihrereformirtcn Grundsätze, wie sie auch nach Außen hin durch Briefeund Sendschreiben an verschiedene Gelehrten und Herren derumliegenden Gegenden, so namentlich an den Grafen Hermannvon Ncuenar und Mörs, ihren Ansichten Geltung zu verschaffenwußten. Wie diese Männer die neuen Grundsätze in den Herzen der Jugend einzupflanzen suchten, so war der Pfarrer ander Salvatorskirchc bestrebt, dieselben dem übrigen Volke einzu-prägen. Zwar war der Geistliche dieser Kirche, Peter von Wei-de», dein Namen nach katholisch; aber in der That war er re-sormirt und richtete den Cultus an der Salvatorskirchc wie ander Marienkirche in, Hause des Johannitcrordens ganz nach rc«formirtcr Art ein. In gleichem Geiste war die Amtsführungseiner Nachfolger Joh. Leer, Joh. von der Burg, Peter Christ-mann und Joh. Klcinsorge. Im Jahre 1568 wurde HeinrichBommel aus Friemersheim nach Duisburg berufen; er brachtedie Reformation völlig zu Stande, und die Katholiken mußtensich mit der Kirche der Nonnen des dritten Ordens des heiligenFranziskus begnügen. In Orsoy führte Gerhard Venrad (1547),in Rubrort Albert Dorsten, 1551, in Meidcrich Caspar Villa-
1) Ilainclm!»»» p.
2) llamtUman» p. IN2I-