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Geschichte der Reformation im Bereiche der alten Erzdiözese Köln
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zu Staude zu bringen. Die Hälfte dieser Männer war denprotestantischen und die Hälfte den katholischen Ansichten zugc-than; zu jener Partei gehörten Johann Graf von Nassau undKatzenellenbogen, Franz Graf von Waldeck, Wilhelm Kettler,Viktor Knizzinck, Caspar Lapp, Herr von Reihe, Herr vonPaland, Conrad Heresbach, Aegidius Mommer, Wilhelm Jü-lich, Wilhelm Wißgenninck, Heinrich Humel und Peter Lohe;zu dieser Partei gehörten Heinrich Barsäus fOlyschläger), N.Orsbach, Herr von Gymnich, Wilhelm von Bcrdenhov, Herrvon Hardenberg, Herr in Neuschenberg, Theodor von Recke,Heinrich von Necke, Herr von Wachtenbrink, Sibert von Tro-storf, Horst, Statthalter in Düsseldorf, Herr von Lötzelar, Ger-bard von Jülich und Hubert, Sacellan des jungen Herzogs.Die Verhandlungen dauerten acht Tage, und das Resultat warwieder ein Gemisch von lutherischen, calvinischen und katholi-schen Lehrsätzen. Wegen Ausbruchs der belgischen Unruhen un-terblieb die Publikation dieser Kirchcnordnung, und das Volk bliebauf die ältere Kirchenordnung angewiesenNur solche prote-stantischen Lehren und Gebräuche durften öffentlich eingeführtwerden, welche mit den Grundsätzen, die am herzoglichen Hofegalten und in der herzoglichen Kirchcnordnung ausgesprochenwaren, in Einklang standen. Diejenigen, welche frei und offenin ihren Reformbestrebungen weiter gingen, als es dem Herzogeund seinen Näthen lieb war, mußten der herzoglichen Ungnadegewiß sein. Dies erfuhr am bittersten der an der Stiftskirche zuBielefeld angestellte Prediger Hermann Hamclmann. Dieser warvom Kapitel in Bielefeld angeklagt worden, daß er sich in einerPredigt am Frohnleichnamsfeste 1554 als Anabaptist und Sa-kramcntsschä'nder bewiesen habe. I Der Herzog befahl strengeUntersuchung. Nach langem Hin- und Herschreibcn, Reisen, Ver-hören, Eraminiren bekam Hamclmann endlich seinen Abschied.Dies hatte seinen Grund darin, weil er öffentlich in Bensbcrg

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