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zur selben Zeil in gleicher Weise als Bekämpfcr der neuen Lehrevon der Kanzel herab um die Erhaltung der wahren Religionbeim kölnischen Volke verdient die ehrwürdigen Väter HeinrichHclmesius, Nicolaus Herborn, Anton von Königstein und JohannLerdamman. Groppcr war nicht so empfindlicher Natur wieNopel; er vermochte es, einstweilen noch die Verachtung, welcheer gegen Bucer hegte, zu unterdrücken, und er gewann es übersich, auf Anhalten des Chnrfürsten sich in weitere Gesprächeüber die Glaubensartikel mit Bucer einzulassen. Er mochte dieshauptsächlich deßwegcn thun, weil er den Erzbischof nicht ohneanderweitigen Rath in den Händen dieses verschlagenen Manneslassen wollte, und weil er ihn allmählich wieder von seiner Hin-neigung zur neuen Lehre abzubringen und in seinem alten Glau-ben wieder zu befestigen hoffte. Als aber auch er endlich einsah,daß jedes Wort Bucer's wie ein Evangelium in das Herz desChurfürsten unvertilgbar eingeschrieben wurde, und der Ehur.fürst gar nicht mehr unparteiisch die Stimme seiner Räthe hörte,und als er zur festen Ueberzeugung gelangt war, daß die Absich-ten Bucer's nicht auf Ausrottung der Jrrthümer und Mißbräuchehingingen, sondern nur auf die allmähliche Einschmuggelung derlutherischen Lehre an Stelle der katholischen, so zog auch er sichlangsam zurück und mied sorglich allen Umgang und jede Unter-haltung mic Bucer. Als Buecr sah, daß er ganz und gar nichtmehr auf die Gunst und Bcihülfe der kölner Theologen rechnenkonnte, nahm er von Hermann Abschied und begab sich wiederauf seinen Lehrstuhl nach Straßburg, bis der Himmel bessereZeiten für seine Plane in Betreff des Erzstiftes Köln sendenwerde. Hermann entließ ihn unter der Bedingung, daß er wie-der zurückkehren würde, wenn er seiner bedürfe Das kambald. Einmal von der Sucht, zu rcformiren, angesteckt, konnteer nicht davon lassen; er berief sich auf das Decret des Reichs-tages zu NegenSburg, welches befahl: „Dazu haben wir neben
I) Aler-siteus, p, ISO.Illi-skavius, p, IN,