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die Gegner noch mehr zu reizen und zu erbittern; und seineinnige Liebe zu seiner Kirche, seine warme Ueberzcugung von ih-rer Wahrheit und ihrem Rechte, verpaart mit tiefer gründlicherDurchbildung in sedein Zweige theologischer Wissenschaft, botendie Sicherheit, daß er sich durch leine schönen Worte und Dekla-mationen und durch keine Scheingriindc von seiner Ueberzcugungabbringen ließ. Gropper war die Seele alles dessen, was Her-mann in seiner Diözese zum Wohle der Kirche eingeführt undeingerichtet. Vor der Zusammenberufung des ConcilS hatte erunter Beihülfe von einigen andern frommen und gelehrten kölnerTheologen eine eigne Schrift ausgearbeitet, worin die Grund-sätze offen, klar und einleuchtend angegeben waren, nach welchenallein die wahre Reform zu erzielen war und auf welche dieBestimmungen der Synode fußen sollten. Diese Schrift wurdebeim Beginn der Synode vorgelesen. Es sind darin die Gründeaus einander gesetzt, warum das Concil zusammcnbcrufen wor-den; weiter verbreitet sie sich über das Amt und die Pflicht deöBischofs; das bischöfliche Amt begreife vorzüglich zwei Dingein sich, nämlich die Handauflegung (Ucbcrtragung der kirchlichenWeihen und Aufstellung von Kirchendienern), dann die Visita-tion der Diözese. Uebcr diese Visitation läßt sie sich weiter ausund will, daß der Bischof vorzüglich Acht habe auf die Provinz,die ihm anvertraut sei, auf den Umgang, die Sitten und dasLeben der Einzelnen; weiter auf welche Weise der Gottesdienstsolle eingerichtet und gehalten werden, welche Pflichten Jederdabei habe und welche Verrichtungen er zu erfüllen habe.')Zwei Jahre nachher gab er unter Hermann's Namen die Be-schlüsse dieses Concils, welche er ausführlicher bearbeitet halte,mit Hinzufügung einer eignen Arbeit zu Köln heraus unter demTitel: Oanones provineislis eoneilii Ooloniensis siilj reveren-llissnnv in Ollristo patre et lloinino Ilerinanno sanetae Oe-loniensis eeelesiae ^trelnepi^eopa, sseri Idoinani iinperii perltalimn ^reliieaneeklsrio, principe, eleetore et eelekrstuin
t) Itsr2li<?im, cooc, Lcrm. t. V. VIesborius, l». ll. 18.
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