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Geschichte der Reformation im Bereiche der alten Erzdiözese Köln
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Statins, Lukrez, Virgil, Horaz, Ovid, Lucan, Catull, Tibull,Preperz, Claudian, Persius, Juvenal, Prudenz, Scdulius, For-tunatas, BoilthiuS u. s w. Sie kamen zurück nach Köln,und unter ihrer Anleitung wurde Hermann in die Geheimnisieder neuen Wissenschaft eingeweiht und mit der größten Liebedazu entflammt. Hermann wurde zuerst in Köln Domscholaster,dann Propst der Stiftskirche zu Aachen, und 1524, nach demTode des Dompropstes Bernhard von Sachsen-Lauenburg, Dom-propst in Köln. Er stimmte mit allen Humanisten ein inden Haß gegen das todte Formenwesen der Anhänger der scho-lastischen Richtung, und wird auch deshalb kein sonderlicherFreund der Mönche gewesen sein. Sicherlich wußte Erasmus,daß er in Hermann verwandte Saiten anschlage, wenn er ihmin seinem Mönchshassc schrieb:Wenn die Partei Luther's un-terliegt, woran man mit so großem Eifer arbeitet, dann wirdeine unerträgliche Tyrannei der Mönche sich aufthun. Mitallen bekannten Humanisten damaliger Zeit stand er in freund-schaftlicher Verbindung, und Alles bot er auf, um sie zu schützenund zu unterstützen. Namentlich sah er es gerne, daß sich dieHumanisten so eifrig des JugcndunterrichtS annahmen, und hilf-reich ging er ihnen zur Hand in ihrem Streben, neue Schulenzu gründen oder den alten einen neuen Glanz zu bereiten, umder anwachsenden Jugend einen neuen Geist einzuhauchen. Dassolches Streben begünstigende Beispiel Hermann's, als Archi-diakon, scheint auch auf die übrigen Archidiakone des Erzstifteswenigstens in so weit gewirkt zu haben, daß sie diesen Bestre-bungen nicht in dem Grade entgegenarbeiteten, wie sie wohlvermöge ihrer Amtsgewalt gekonnt hätten. Mit Ulrich vonHutten stand er auch in näherer Verbindung, und deswegenwird man ihm auch thätigen Antheil zugeschrieben haben anden vii 'Ol -11», ost-zeiiioriii», scnem giftigen Pasquill,

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