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Ein gantz neues und nutzbares Koch-Buch, In welchem zu finden, Wie man verschiedene herrliche und Wohl-schmäckende Speisen von gesottenen, gebrattenen und gebachenen, als allerhand Pastetten, Dorten, Karpfen, [et]c. sehr künstlich und wohl zurichten. Wie auch Allerhand eingemachte Sachen, so zum Confect auffgesetzt werden, bereitten solle : Wobey Ein Register ... Sambt Einer kurtzen Ordnung, wie man sich täglich in essen und Trincken verhalten solle, damit nicht unzeitige Kranckheiten verursachet werden
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80
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Roch--Buch.

einander/fülls wieder in die Haut/vernähs mtt Seyden/brat «hn auf einRost/und so er gebraten ist/zieh den Faden herauß/mach darüber ein gu-tes Süppel von Nägerl/ oder wie du wilst/ der Kops muß gantz bleiben.

37 s. Em gesottenen Hechren in Capra.«NAnn der Hecht sauber geschüpt/und in Saltz/ so viel nsthig / gelegensoll man ihm mit halb Wein und Eßig sieden/ und in einRain legen/halb Wein und Arbessuppen daran gießen / darnach ein Hand voll seinaußgewafthene Capra darzu legen/hernach ein wenig Oel in einer Psannheiß machen/ und abschröcken/ darzu so viel Schmaltz legen/ und ein wenigZwiffel sein gelb darein rösten/ und auch darzu schütten/ auch Pfeffer/Im-ber und Muscatblühe darzu thun/ und miteinander lassen sieden.

;y6. Ein Hechten in brauner Suppen.ANAnn man den Hecht austhut/ soll man das Blut sein mit rinemZWein^"herauß waschen und behalten/den Fisch schuppen und einsaltzen/ dar,nach 2. ba'the Semmelschnitten im Schmaltz rösten/ und darzu thun vielPetersil-Würtzel/ auch zweo Häpel Zwiffel sein braun imSchmaly rösten/und die Leber vom Hechten darzu thun/ auch noch em wenig Wein/ undüber den abgestrichenen Fisch giessen / mit Na'gelstup und Pfeffer gewür^tzen/ und sieden lasten.

377. Angelegte Heckten.<UAn nimbt einHechten/er sey groß oder klein/schlag ihn ab/und zieh ihm^" die Haut ab/aber den Ruckgrad must du gantz lallen/ daß der Kopfund Schweifgantz daran bleibt/ das Brätige nimb alles herunter / waschsauber auß und hacks klein/ nimb auch geweickte Semmel / Butter darun-ter/ gewürtz es wohl/thue auch ein wenig grünen Petersil/ein Löffel voll di-cken Milchram/ und ein gantzEy darzu/saltz es/und hack alles untereinan-der klein/ wie ein Knödel-Taig/ hernach nimb den Hechten-Kops mit demRuckgrad und Schweif/ trückcr ihn sauber ab/ nimb ein Bratpfannen/schmicrs wohl ein/leg ein solchen Fisch-Taig darein/leg den Kopf/ Gradund Schweisdarauf/und streich den übrigen Taiq darüber / sormire ihnwie ein Hechten/stupfihn über sich mit einem Messer/ daß es kleine Schup-pe! gewinnet/ steck tue Floß ausden Rucken und Bauch/wie er zuvor gewe-sen/ bestreich ihn mit Eyer/ so gewinnt er ein Färb/ brate ihn in einer Dor-tenpsann oder Bach-Ofen bey einer guten halben Stund/ daß er fein gelbbleibt/ leg ihn in ein Schüssel/ mach ein Süppel von Lemoni darüber/odergib ihn truckner. Wilst du aber einen Karpffen machen / so verfahre inallem/ wie mit dem Hechten / doch an statt deß Stuppen mit dem Messer /schneid Mandel nach der Breite/und besteck den formirten Karpffen da-mit daß es scheine/ als wannsSchüppeu waren/ und also brat ihn/und be-gieß ihn öfters mit Butter/ mach ein süß oder saures Süppel darüber,oder gib ihn trucken. 37s. Hech-