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Ein gantz neues und nutzbares Koch-Buch, In welchem zu finden, Wie man verschiedene herrliche und Wohl-schmäckende Speisen von gesottenen, gebrattenen und gebachenen, als allerhand Pastetten, Dorten, Karpfen, [et]c. sehr künstlich und wohl zurichten. Wie auch Allerhand eingemachte Sachen, so zum Confect auffgesetzt werden, bereitten solle : Wobey Ein Register ... Sambt Einer kurtzen Ordnung, wie man sich täglich in essen und Trincken verhalten solle, damit nicht unzeitige Kranckheiten verursachet werden
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R«ch<Vuch.

ckel die Strützel übereinander wie Schnecken/ setz ihn meinen Model derwol eingeschnürt ist/biß der Boden gantz übersetzt wird/setz den Viodel mitdem Taig in die Warme / laß ihn gehen/ biß er voll wird/hernach bach ihnin einem Bach-Ofen oder Vorten-Pfannen/beygleichen ein halbe Stund/daß er ein schöne Färb bekomme/ nimb Weinbeerl und Zucker nach Be-lieben darunter.

29;. RugelHopffzu machen.K>Ach ein Taig an/wiezu einem Wepsen-Nest / doch nicht zu dick / dann"' du darftffihn nicht außwürcken,rühr ihn wohl ab/ gieß chn in ein ge-schmierten Model / daß er halb voll werde / laß ihn auffgehen / biß er vollwird / bach chn wie oben gemeldt / schmier ihn mit Schmalß oder Butter.

294- Gebachene 2rbes.H> ImbeinLöffelvollSchmaltz, und laß wo! heiß werden/schütts in schö,^ * «es Mehl mit halb Wasser und Wein/rührs klar ab/dann schlag zwepAprdotter und ein gantzes Ay daran / rühr alles zusammen wol ab/schüttden Taig auffein Dckller / ziehe ihn mit einem kleinen Schüssel-Oehrl vonDa'ller in ein heisses Schmalß/ und laßbachen.

295. Oblae mir gcstssienen Mandeln zu füllen.H?Imb in einemftischen Wasser wolgewaickteMandel/ ziehe d« Haut^ ^herab/ und zerstoß/ dann nimb Rosen-Wasser/ und das Weiß von ei-nem Ay/ zuckerS und rührs durcheinander/und sülls in ein Oblat/Hernachmach ein Tciigel mit Weln an / kehr die gefüllte Oblat darein umb / undbachs im Schmaltz.

296. Gebachene Rirrenschneid grosse Kitten zu dünnen Schüben/ thue die Kern und Stein^ davon/ legs in ein warmes Schmaltz/ daß nicht zu heiß / setz auff einGlütl/ laß ein Stund stehen/ so werden sie weich/ sodann mmb einen dün-nen Taig mit Wein und Zucker gemacht / ziehs dardurch / bachs imSchmaltz/ in welchen sie gelegen senn/ biß daß der Taig gelb werde.

397. Holler zu dachen ^

5s>Imb ein schönes Mehl / und ein warmen Wein/ sambt einem Brocken^^ Schmaltz/laß selben im Wein zergehen/ schütts unter das Mehl/schlag 3. Ayr daran/mach einen Taig tunck den vorhero wol gewaschenenund getückerten Holler darein/ und bach ihn.

298. pütelenvonHirschen-March.c?Aß das March einen Sud thun/ hacks/ und gewürtz mit Pfeffer und^ Imber/ streichs auff Semmel-Schnitten/ bachs im Schmaltz/ undrichts aussein Schüssel/ oder bachs mit Ayern.

299 Gul,