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Ein gantz neues und nutzbares Koch-Buch, In welchem zu finden, Wie man verschiedene herrliche und Wohl-schmäckende Speisen von gesottenen, gebrattenen und gebachenen, als allerhand Pastetten, Dorten, Karpfen, [et]c. sehr künstlich und wohl zurichten. Wie auch Allerhand eingemachte Sachen, so zum Confect auffgesetzt werden, bereitten solle : Wobey Ein Register ... Sambt Einer kurtzen Ordnung, wie man sich täglich in essen und Trincken verhalten solle, damit nicht unzeitige Kranckheiten verursachet werden
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Roch,Buch.

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Taig wieder gehen/so dann nimb den Krapffenspieß/schmier ihnwoleinmit Schmaltz leg ihn zum Feuer daß er wol heiß wird / und fa'ume/nimbden Taig/ mach ihn in Händen Finger dick auß / wie ein Stritzel / ist er zulang/ so mach 2. Stritzel/ wind den Taig aufden heissenBratspieß/schlagein geschmiertcs Papier darumb / und binds mit Spagat zu/ daß er nichtherab fülle / brat ihn bep einem guten Feuer ein Viertlstund/ biß er braunwerd/ du must den Krapffen mit Schmaltz und Butter begieffen/wanner aufflaufft/laß den Spagat nach/ daß er Platz habe/so ist er sertig/zuicker ihn nach deinem Belieben.

290. Spieß ^Rrapssen.<?s?Imb ein, gute süsse obere Nllch / zu einem Krapffen brauchst du wol^3. SM/ nimb 2. gantze'Ayr / und4. Dotter, ein guten Viertingsüssen Butter/ klein geschnittene Nägelein/Muscatblühe/Imber undZu-cker dis alles unter d«e M<lch/nimb schönes Mehl/mach einenTaig «m/dernicht zu dick ist / daß er gleich rinnt/mach den Spieß heiß/schmier ihn/ aießdisen Taig nur einemSchspff-Lsff?l darauf/ brat ihn gemach/dann er falltgern herunter/ du must auch ein Brat-Pfannen untersetzen/ den Krapffendarffst du nicht solang mache« / als den obigen aufgewundenen/ wanner nur ein vlertl Ellen lang ist/ gieß fein langsam auf/ damit er bleibt/und knopv'rig werde/ wie einHoltz- Schlägel/brat ihn bep anderthalbStund / daß er ein schone Färb betombt.

291. Ein anderer.ßMAn soll in einemSeitl guter obererMilch/dle gar süß ist/eiuesAy großW^Butter oderSchmaltz zergehen lassen/und darunter thun zwey Löffelvoll frische Biergerben und s. Ayrdotter/alleS wol abgeschlagen/darnachmit schönen Semmel-Mehl/daß warm sey/ein Taig anmachen/so veff/ daßer immer in Händen kläbt/und mit den Händen wol arbeiten/und ihn ausein Schüssel legen/zudecken/ und aufeinem Ofen lassen aufgehen/alsdannwieder außwürcken/und zu drey Stucken schneiden/ und fein langlechtwürcken/ damach den darzugehörigen Spieß mit Schmaltz schmieren/undihn lassen warm werden/den Taig umb und umb darumb schlagen/ undmit einem starcken Zwirn überbinden/mit zerklopffteu Ayrdotter über«streichen/ und beu einem brennenden Feuer braten / biß erstarret, und ihnwo! mit zerlassenen Schmaltz schmieren/b'ß er braun wird/und warm ge-geben. 292. Wepsen- Nest.5s>Imb ein Löffel vollGerben unter dieMilch/ein ViertingSchmaltz oder^ ^Butt«r/la ß zergehen/nimb,. Ayrdotter und ein gantzes Ayein wenigMuscatblühe/rühr dis alles untereinander ab/gieß es in ein Mehl / machein Taig an/ der sich würcken last / walck zwey Finger breitStritzel von di-sem Taig/schmier dieStritzel mit zergangenem Schmaltz oder Butter/wi<

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