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Ein gantz neues und nutzbares Koch-Buch, In welchem zu finden, Wie man verschiedene herrliche und Wohl-schmäckende Speisen von gesottenen, gebrattenen und gebachenen, als allerhand Pastetten, Dorten, Karpfen, [et]c. sehr künstlich und wohl zurichten. Wie auch Allerhand eingemachte Sachen, so zum Confect auffgesetzt werden, bereitten solle : Wobey Ein Register ... Sambt Einer kurtzen Ordnung, wie man sich täglich in essen und Trincken verhalten solle, damit nicht unzeitige Kranckheiten verursachet werden
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Roch?25uch.

telvPsannen/schier oben und unten ein Glut/ doch nicht zu viel/ nach einerViertelstund schaue erst darzu/bachs fein braunlecht.

148. Zupfte Rnodel.cV)Imb 3. Stritzel frischen Butter/ wie mans umbein Kreutzer kauft/^ ^ rührs wohl ab/alsdann zupfdieSchmollen von newgebachenerSem<mel so viel/biß der Taig wohl dick wird/ wachs zu Knödeln/ legsin einetra'stige wohl-gewürtzte Suppen/ und laß sieden/ biß gnug styn.

149. Aufgelofsene Gerben-Nudel.I)Imb schönes Mehl/gute Milch/ein guten Löffel voll Gerben/ 2. gantze^ Eper und ein Dotter/ auch einesEy großSchmaltz/ laß untereinanderwarm werden/rührs unter das Mehl/mach ein Taig der sich würcken last/darauß mache grosse Nudel auf ein Bred / laß wohl aufgehen/ hernachnimb ein grosse Rein/ gieß ein halb Maß Milch darein/ auch ein Löffel vollSchmalß oder Butter/ laß untereinander sieden/ leg die ausgangene Nu-del darein/oben und unten gleiche Glut/ so geht die Milch in die Nudel/gibacht/ daß sie sich nicht verbrennen/sondern nur braun werden. Kurtz vor,hero ehe du es anrichtest/schitt ».oder 2. Löste/voll Mlchram darüber her.

' sc>. Mllchram-Scrudel.frischen Butter/laß ihn zergehen/ rühr 2.Ey«dott<r/ und einLöstet voll Milchram darem/ schüts ins Mehl/ rührs wohl ab/würcksund walcks auß/ nach diesem streichButter über den außgfwalchten Taig/über den Butter aber wohl dick Mlchram/legs zusammen/ wie ein Stru-del/legsin ein Rein mit guter Milch/setz oben und unten ein Glut/ daßwohl braun werden.

ls,. Weixel-Rnodel.

^Iede dürre Weixel/biß sie weich werden/ seyhe die Suppen darvon/" löß die Kern auß/ hack die Weisel klein/ nimb ein guten Löffel voll ge-ribeneSemmel darunter/diese must du aber vorhero inSchmaltz oderBut-ter lassen anlauffen/ schlag ein Ey daran/ nimb Zucker und Zimmet/ rührsuntereinander/ daß ein festes Taigl werde/mach kleine Knödel / bcstrah esein wenig mit Mehl/und bachsgeschwind in heiffen Schmalß/ sonst zer-gehen sie/ leg die Knödel in ein Schüssel/ darauß man isset/ nimb die aoge<

brenns einwenig mit Mehl ein/daß Wohlgeschmack werd/ gieß die Suppen auf dieKnödel/ und laß aufeiner Glut ein wenig sieden/ doch must du nicht zu vielSuppen daran thun.

152. Weixel-Würfiel.«ssAch den Taig an/ und verfahre wie bey den WeiMKnödeln/nur daß^" den Taig in Würstel oder Stritzel schneidest/und bachs lmSchmaltz.