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Reise-Berichte über Rinderpest, Bubonenpest in Indien und Afrika, Tsetse- oder Surrakrankheit, Texasfieber, tropische Malaria, Schwarzwasserfieber
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gesund durch die gefährliche Küstenzone zu bringen, um Truppenund Schiffsmannschaften zu schützen, welche Malariagegendenpassiren müssen, um den Bewohnern von Malariaorten über die ge-fährlichsten Perioden des Jahres hinwegzuhelfen u. s. w.

Im Uebrigen wird jeder, welcher sich in den Tropen derMalariainfektion aussetzen muss, gut thun, so lange wir über diemedikamentöse Prophylaxis noch nicht ganz im Reinen sind, zweiandere langbewährte Massregeln nicht zu unterlassen.

Erstens soll man Wasser nur in gekochtem Zustande benutzen,ein Grundsatz, welcher schon mit Rücksicht auf Dysenterie undandere tropische Krankheit befolgt werden muss.

Zweitens soll man stets unter einem gut scliliessenden Mos-quitonetz schlafen. Ich sage ausdrücklichunter einem gutscliliessenden, da die Mosquitonetze meistens durchlöchert sind oderunpraktisch aufgehängt werden und dann natürlich so gut wie nichtvorhanden sind.

Ausser diesen rein persönlichen Schutzmassregeln lässt sich auchim Allgemeinen viel zur Verminderung der Malariagefahr thun. Da-hin gehören namentlich Trockenlegung und Bepflanzung vonSümpfen, zweckmässige Beseitigung der flüssigen Abfallstoffe undvor Allem richtige Konstruktion der Wohnungen. Einiges ist indieser Beziehung, wenigstens an den Küstenorten, bereits geschehen,aber es bleibt noch sehr viel zu thun übrig, und ich möchte besondersWerth darauf legen, dass in Zukunft bei der Anlage von Wohnungenden tropenhygienischen Anforderungen mehr Rechnung getragenwird als bisher, und dass auch Wohnungen geschaffen werden, inwelchen Familien eine gesundheitsgemässe Unterkunft finden, wofürbis jetzt noch so gut wie gar nicht gesorgt ist.

Ich muss mich hier leider auf diese kurzen Andeutungen be-schränken, da ein weiteres Eingehen auf dieselben mich zu weit indas Gebiet der Tropenhygiene führen würde.

Eine Beobachtung möchte ich hier noch erwähnen, welche mirbeachtenswerth zu sein scheint.

Ich habe unter den vielen Personen, welche wiederholt antropischer Malaria erkrankt gewesen waren, nicht einen Fall vonsogenanntem Malariasiechthum gefunden, tvie man es so häufig inMalariagegenden der gemässigten Zone antrifft. Auch in dieser Be-

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