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und dementsprechend auch die Malariaparasiten nachgewiesenwerden.
Hiervon kamen 63 Fälle auf tropische Malaria, 7 Fälle aufTertiana (dazu sind noch zwei Fälle von Tertiana zu rechnen, welchemit tropischer Malaria lcombinirt waren) 1 Fall auf Quartana, 1 Fallauf irreguläre Malaria.
Ich unterscheide diese vier Formen der Malaria, weil einerjeden derselben eine besondere charakteristische Art der Malaria-parasiten entspricht und weil sich dieselben auch klinisch sicherunterscheiden lassen.
Das Schwarzwasserfieber gehört, wie ich schon hier bemerkenmuss, nach meinen Untersuchungen nicht zur Gruppe der Malaria-fieber. Es ist deswegen in der obigen Zusammenstellung nicht miteinbegriffen und ich behalte mir über diese Krankheit einen beson-deren Bericht vor.
Die Quartana kam nur einmal und zwar bei einem Somali, dieirreguläre Malaria ebenfalls nur einmal bei einem Goanesen zurBeobachtung. In beiden Fällen habe ich den Eindruck gewonnen,dass die Krankheit von auswärts stammte und dass es sich dabeinur um ein zufälliges Vorkommen dieser besonderen Formen derMalaria handelte.
Es kommen somit für Deutsch-Ostafrika eigentlich nur dietropische Malaria und die Tertiana (die in Mitteleuropa bekanntlichbei weitem häufigste Form der Malaria) in Betracht und von diesenauch nur wieder die erstere, wie das Verhältnis ihres Vorkommens(63 : 7) zur Genüge erkennen lässt.
Die tropische Malaria unterscheidet sich von den anderenArten der Malaria in vielfacher Beziehung, am deutlichsten aberdurch den eigenthümlichen Krankheitsverlauf und durch die be-sonderen Blutparasiten, welche regelmässig bei derselben angetroffenwerden.
Es ist nicht so ganz einfach sich eine richtige Vorstellung vondem Verlauf der tropischen Malaria zu verschaffen, da die in denLazaretlien befindlichen Kranken in der Kegel von vornherein mitChinin behandelt werden, wodurch der regelmässige Gang desFiebers sehr bald unterbrochen oder doch wenigstens gestört wird.Erst als ich die Gelegenheit erhielt, mehrere Malariafälle, welche