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Reise-Berichte über Rinderpest, Bubonenpest in Indien und Afrika, Tsetse- oder Surrakrankheit, Texasfieber, tropische Malaria, Schwarzwasserfieber
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untersucht; davon hatten 64 Knotenlepra, 68 Nervenlepra und 15die gemischte Form der Lepra. Von den mit Knotenform derLepra Behafteten konnten in 44 Fällen schon hei der ersten Unter-suchung die Leprabacillen in grosser Menge nachgewiesen werden.Nur bei zwei von diesen Kranken wurden trotz zweimaliger Unter-suchung die Bacillen vermisst. Von den Fällen mit Nervenleprazeigten 36 sofort die Leprabacillen, von den gemischten Fällen 11.

Im Ganzen wurden die Leprabacillen bei 147 Kranken 109malgefunden, und diese Zahl würde noch höher ausgefallen sein, wennes möglich gewesen wäre, die Kranken wiederholt zu untersuchen.Die meisten sind nur einmal untersucht; dass dies aber nicht aus-reicht, lehren einige Fälle von Nervenlepra, in denen erst bei derdritten oder vierten Untersuchung die Leprabacillen gefundenwurden.

Um bei Wiederholung dieser Untersuchungen Resultate zu er-halten, welche mit denjenigen des Herrn Dr. Sticker vergleichbarsind, ist es nothwendig, die von demselben ausgebildete Unter-suchungsmethode zu kennen und zu befolgen. Zuerst wird die Nasemi t dem Rhinoskop und der Nasenrachenraum mit dem umgekehrtenKehlkopfspiegel untersucht. In der Regel finden sich ulcerirte odergeröthete und geschwollene Stellen der Schleimhaut, welche miteitrigem Sekret bedeckt sind. Dieses Sekret wird mit der Hohl-sonde oder einem anderen passenden Instrument entnommen undauf Deckgläsern zur mikroskopischen Untersuchung ausgebreitet.Am häufigsten zeigen sich die Schleimhautveränderungen am knor-peligen Theil der Nasenscheidewand. Aber auch, wenn keine sicht-baren Veränderungen vorliegen und kein Sekret vorhanden ist,kann durch Abstreichen der vorderen Septumoberfläche Schleim er-halten werden, welcher sehr reich an Leprabacillen ist. Dass es sichwirklich um Leprabacillen handelt', ist leicht durch die specifischeFärbung, die charakteristische Gruppirung und Lagerung im Innernvon Zellen zu erkennen.

Obwohl zwar noch viele Fragen in Bezug auf das bakteriolo-gische und epidemiologische Verhalten der Pest ungelöst sind,können doch diejenigen Aufgaben, welche die Kommission sich mitRücksicht auf einen nicht übermässig ausgedehnten Aufenthalt inIndien stellen konnte, als erledigt angesehen werden. Da ausser-