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dem die experimentellen Arbeiten wegen der mit dem Monsuneingetretenen klimatischen Verhältnisse notbgedrungen eine mehr-monatliche Unterbrechung würden erleiden müssen und auch dieEpidemie selbst allem Anscheine nach im Verlöschen ist, so halteich den Zeitpunkt für gekommen, dass die Kommission ihre Thätig-keit einstellt und die Rückreise antritt. Dieselbe soll, wie ich mirbereits telegraphisch ganz geliorsamst zu melden erlaubt habe, am25. d. M. mit dem P. & 0. Schiff „India“ erfolgen.
Inzwischen hat sich aber noch der Zwischenfall ereignet, dassdie Pest in Jeddali ausgebrochen ist. Von hier aus lässt es sichnicht beurtheilen, ob es sich dabei um ein Ereigniss handelt, welchesin Bezug auf die Pestgefahr für Europa möglicherweise von grössererBedeutung ist als die Pestepidemie in Bombay, und ob es nichtwünschenswerth oder sogar nothwendig ist, dass ein Mitglied derKommission sich dorthin begiebt. Genauere Auskunft über die Pestin Jeddah dürfte erst in Egypten zu erwarten sein, und da ausser-dem Jeddah nur von Egypten aus zu Schiff zu erreichen ist, so wirddie Kommission in Egypten die Reise unterbrechen und, wenn es dieUmstände erfordern sollten, von dort aus Vorschläge in Bezug aufden Besuch von Jeddah Eurer Excellenz ganz gehorsamst unter-breiten.
Ich selbst werde die Kommission auf ihrem Rückwege nichtbegleiten können, da ich mit einer Mission nach Ostafrika betrautbin und einige Tage nach der Abreise der Pestkommission mich vonBombay direkt dorthin begeben werde.
Von dem Tage der Abreise ab wird Herr Geheimrath Pro-fessor Gaffky die Führung der Pestkommission wieder übernehmen.