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Zweiter Band (1844)
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163
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Reformirten einflößte! Beza machte es in der Verteidigung diesesBuches gegen die sächsische Dogmatik wie sein Meister. Er nennt denlutherischen Prediger Eilmann, welcher die wirkliche Gegenwart Christiim Abendmahle behauptete, eine Aeffin, einen mit dem Doctorhut auf-geputzten Esel, einen Hund, der in seinem Bade schwimmt, einen esel-haftesten Sophisten, einen schamlosen Spitzbuben, einen Betrüger, einenPolpphem, ein Zwitter-Ungeheuer von Affe und Währwolf, ein fleisch-fressendes Thier, einen Cpclopen, einen Papisten?")

Wir wollen nun sehen, ob die Wissenschaft, im Vereine mit deraußerordentlichsten Feinheit des Stpls, Lei Calvin Gnade finde. ObCastalion glücklicher sein werde, als Westphal?

X. Kapitel.

Castalion und die menschliche Freiheit.?)

Castalion, das Abbild eines Gelehrten des sechzehnten Jahrhunderts/ Dichter,Redner, Philologe. Sein Aufenthalt in Straßburg. Oberlehrer in Genf.Sein Disput mit Calvin. Er wird verbannt. Controverse in Betreffdes freien Willens. Polemik des Reformators. Pamphlete Calvin'S.Er klagt Castalion des Diebstahls an. Bertheidigung des Dichters. Ca-stalion stirbt den Hungertod. Sein Grab.

Sein wahrer Name war Sebastian Chateillon. Spon und Letilassen ihn in einer kleinen Stadt des Dombes geboren sein, wo derheilige Vincenz von Paul später Pfarrer wurde. In seiner Jugenddeclamirte er gerne mit tragischem Accent schwülstige Verse, welche vielLärm machen, wenn sie aus voller Brust vorgetragen werden?) Als

1) v' ^rtizn^: ?souveaux memoires ä' tiistoire är.e. II. 163.

2) Cast. Velensio. 8cali§eriana prima. öa^Ie, art. Castalion. IlavickClement, Libl. eur.

3) I'oeta et zraecae plane levitatis Llusopslsgus.

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