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Zweiter Band (1844)
Entstehung
Seite
297
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Gepriesen sei nun Gabriel, dessen Schriften einen so großen Ein-fluß auf die religiösen Gesinnungen seiner Mitbürger ausübten: er hatsich hoch verdient gemacht um die Kirche und um das Land! DieKirche zählt ihn zu ihren beredtesten Vertheidigern und Lyon bewahrtihm die Krone, die es dem Patrioten schuldig ist, welcher die Stadtvom Joche der Reformation befreite.

Hätte Lyon Gabriel de Saconay, den Pater Heinrich vom Ordender Franziskaner, den Pater Pyrus und den Pater Maheu vom Ordender Dominicaner, den Pater Ropitel vom Orden der mindern Brüderund den Jesuiten Pater Possevin nicht gehabt, diese Stadt würdeFrankreich nicht mehr angehören: mit ihrem Glauben hätte sie ihreNationalität verloren.

XlX. Kapitel.

Aufrührerische Propaganda

Mittel, welche die Reformation zur Verbreitung ihres Glaubensbekenntnisses an-wandte.- Nächtliche Versammlungen. Reden bei verschlossenen Thüren.Hausierer. Schmähschriften, welche in die Klöster geworfen wurden.Schmähschrift Calvin's gegen Paul III. Jdeengang dieses Werkes. DieReformirten erneuen nach Calvin's Tod seine aufrührerischen Lehren. Ge-spräche des Nikolaus von Montand. s) Die Geistlichen Güter, b) Die Klö-ster. e) Der höchste Verkaufspreis.

Wenn man sagen würde, daß es im sechzehnten Jahrhundert einechristliche Gesellschaft gegeben habe, welche ihre Freude daran fand, dieMitbrüder in ihren Sitten, ihrem Glauben und ihrer Wissenschaft zuverleumden; aus dem Papste den Antichrist und unsere Priester zuDienern der Unwissenheit zu machen; unsere Lehrer, heiligen Väterund religiösen Schriftsteller zu verlästern; all unfern Ruhm, unsereDenkmale und alle Denkwürdigkeiten unserer Geschichte zu beflecken;das Volk gegen unsere Dogmen aufzuregen; uns allen göttlichen Geist