anklagen; — Vergleiche von Notaren zwischen Mädchen und ihren Lieb-habern, die ihnen in Gegenwart ihrer Eltern gaben, was sie zurErziehung ihrer Bastarde bedurften, — eine Menge von erzwungenenHeirathen, zu welchen die Missethäter vom Gefängnisse in die Kirchegeführt wurden; — Mütter, welche ihre Kinder dem Spital überließen,während sie mit ihren zweiten Männern im Ueberflusse lebten, ganzeStöße von Prozessen zwischen Brüdern, — Haufen geheimer Denun-tiationen; dieses Alles unter der Generation, welche von dem mystischenManna Calvin's genährt wurde."
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VUL Kapitel.
Das Schauspiel auf der Straße. IS45 —
15SO )
Peter Ameaux. — l») Faber. — «0 Ami Per-rin. — Gruet.
n) Peter Ameaux.
Bemühungen der Opposition. — Kümpfe Calvin's. — Calvinischcr Dualismus. —Heinrich VIII. und Moses. — Offenbarungen der Libertiner. — PeterAmeaur. — Nächtliche Gelage. — Acußeruugen gegen den Reformator. — DerRathsherr Ameaur wird bei dem Ralhe angeklagt und nur zu einer Buße ver-nrtheilt. - Zorn und Drohungen Calvin's. — Das Nrtheil wird wieder aus-genommen. — Ameaur thut i», Hemde Kirchcnbuße. — Meister La Mare undder Spion Tirier. — Der Galgen bei St. Gervais. — Einige Züge desDespotismus. — Abel Poupin auf der Kanzel. —
Die theokratische Negierung Calvin's war auf eine vortrefflicheWeise eingerichtet: die Sklaverei ist hier ein göttliches Gesetz, und der
1) Cslill'e, iVutiee8 tzöneslugigues, III., Io.
1) Wir müssen hier wiederholen, daß in der politischen und religiösen GeschichteCalvin's die Thatsachen, wenn sie nicht von officicllen Documenten genommensind, beinahe immer ausZeugniffen protestantischer Geschichtschreiber, wie Gauticr,Galiffe, Picot, Fazy, Gaberel w. beruhen.